Weidle Siebte und 18. in St. Anton

Skirennläuferin Kira Weidle sucht im Super-G weiter die Konstanz. Einen Tag nach ihrem guten siebten Platz in St. Anton musste sich die Starnbergerin im zweiten Rennen am Arlberg mit Rang 18 begnügen.

"Ich kann's besser", sagte sie in der ARD, am Samstag habe sie ja "gesehen, dass es funktioniert." In der Tat: Besser als Siebte war Weidle in ihrer Zweitdisziplin neben der Abfahrt im Weltcup noch nie.

"Yes", rief sie im Ziel und küsste ihren linken Ski. "Mit dem Ergebnis bin ich glücklich, da kommt niemand perfekt runter", meinte Weidle nach dem "brutal harten Rennen" auf der technisch anspruchsvollen, leicht verkürzten Strecke. 0,97 Sekunden fehlten ihr zur Besten, Federica Brignone aus Italien.

Beim zweiten Versuch, diesmal über die volle Distanz, hatte Weidle 2,12 Sekunden Rückstand auf Olympiasiegerin Lara Gut-Behrami (Schweiz), die mit ihrem 36. Erfolg mit Katja Seizinger gleichzog. "Da waren überall kleine Fehler drin", sagte Weidle und schüttelte den Kopf. Sie sei "ein bisschen überrascht" gewesen von der aufgeweichten Piste und hatte Pech mit der schlechten Sicht, aber "das sollte keine Ausrede sein für die Fahrweise", meinte sie.

Emma Aicher schied in beiden Rennen aus. Mitfavoritin Sofia Goggia stürzte im ersten Rennen und verzichtete auf das zweite - eine "Vorsichtsmaßnahme", wie der italienische Verband mitteilte.