Weight Watchers magert laut Bericht in Deutschland ab

Übergewichtige Kinder beim Sport

Der Umsatz des US-Diätkonzerns Weight Watchers in Deutschland hat einem Bericht zufolge zuletzt deutlich abgenommen. Im Jahr 2015 verringerten sich die Umsätze um sieben Prozent auf 59,8 Millionen Euro, im vergangenen Jahr um weitere neun Prozent, berichtete die in Düsseldorf erscheinende "Wirtschaftswoche". Dem Bericht zufolge dürfte das operative Geschäft 2016 sogar um 25 bis 35 Prozent geschrumpft sein.

Wie das Blatt unter Berufung auf die im Bundesanzeiger hinterlegten Jahresabschlüsse von Weight Watchers berichtete, kämpft das Unternehmen bereits seit 2012 mit einem rückläufigen Geschäft in Deutschland. Abnehmwillige hätten zuletzt verstärkt auf Ernährungs-Apps für Smartphones gesetzt, nutzten Fitnessarmbänder und Nahrungsersatzmittel.

Laut "Wirtschaftswoche" sollen eine Werbeoffensive und der Ausbau des Online-Geschäfts nun bei Weight Watchers die Wende bringen und die Kundenzahlen wieder steigern. Eine Unternehmenssprecherin habe sich zur Entwicklung der deutschen Tochter nicht äußern wollen, sondern auf Aussagen des Managements zum Geschäft in Kontinentaleuropa verwiesen. Dort rechne der Konzern für 2017 insgesamt mit leichten Umsatzzuwächsen.

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