Weiter Stahl-Proteste bei Thyssenkrupp - Betriebsräte tagen

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hatte am vergangenen Freitag geplante Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren und die Schließung von Teilanlagen angekündigt. Foto: Roland Weihrauch

Nach der Ankündigung eines Sparprogramms für die Stahlsparte von Thyssenkrupp haben Beschäftigte ihre Protestaktionen fortgesetzt.

In dem von den Abbauplänen besonders betroffenen Werk in Duisburg-Hüttenheim sei es erneut zu einer Unterbrechung der Produktion gekommen, nachdem sich rund 200 Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung versammelt hätten, sagte der zuständige Betriebsrat Werner von Häfen.

Nach dem bereits geplanten Abbau von rund 300 Stellen in dem Duisburger Grobblechwerk fürchte die Belegschaft die Streichung von weiteren 600 bis 700 Jobs. Am Nachmittag wollten sich die Stahl-Betriebsräte des Konzerns treffen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hatte am Freitag geplante Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren und die Schließung von Teilanlagen angekündigt. Nach Angaben des Betriebsrats sollen die Anlagen zur Verarbeitung von Grobblech in Duisburg-Hüttenheim und Bochum vor der Schließung stehen.

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