Weiterbetrieb: CDU legt sich beim Flughafen Tegel erst im Frühsommer fest

Die Berliner CDU will sich erst im Frühsommer zu einem möglichen Weiterbetrieb des Flughafens Tegel positionieren.

Die Berliner CDU will sich erst im Frühsommer zu einem möglichen Weiterbetrieb des Flughafens Tegel positionieren. "Eine Offenhaltung von Tegel ist nicht automatisch machbar, damit setzen wir uns intensiv auseinander", sagte Stefan Evers, Generalsekretär der Hauptstadtunion, dem Radiosender 105'5 Spreeradio.

Andere Parteien würden es sich in dieser Frage leichter machen und nach der Devise handeln, "es muss doch irgendwie gehen", stellte Evers fest – offenbar mit Blick auf die Freien Demokraten. Die CDU hingegen wolle gründlich untersuchen "ob und wie es geht, und ob es sinnvoll ist".

Deshalb werde sich seine Partei nicht festlegen, "bevor wir diesen Diskussionsprozess, den wir mit vielen Experten aktuell führen, nicht abgeschlossen haben", so der Generalsekretär. Es sei wichtig, auf einer soliden Basis zu entscheiden. Dies werde "bis zum Frühsommer" geschehen.

Die CDU hatte sich vor der Abgeordnetenhauswahl im vergangenen September klar gegen die Offenhaltung von Tegel positioniert und die Nachnutzung des Geländes mit einem Forschungs- und Technologiepark forciert. Danach relativierte sie ihre Position. Eine Diskussion über den Weiterbetrieb des Flughafens zu führen, sei "auch eine Lehre aus dem Wahlergebnis", sagte Evers bereits im Januar der Morgenpost. Zudem gebe es mit Berlins neuer Regierung "eine veränderte Diskussionsgrundlage".

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