"Welt": Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag in Dortmund

Der Anschlag auf den BVB wurde aus Habgier verübt

Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat nach Informationen der Zeitung "Die Welt" die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen übernommen. Wie die Zeitung am Mittwoch berichtete, sei außerdem das Bundeskriminalamt (BKA) mit der Ermittlungsarbeit beauftragt worden. Das BKA habe eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) in Berlin errichtet.

Beide Behörden waren zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen. Eine Sprecherin der Dortmunder Polizei konnte am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin" vorläufig weiter keine Angaben dazu machen, ob ein am Mannschaftshotel der Dortmunder gefundenes Bekennerschreiben echt ist.

Kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco waren am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr drei Sprengsätze in der Nähe des Mannschaftsbusses des BVB explodiert, als dieser vom Hotel im Dortmunder Stadtteil Höchsten zum Stadion losfuhr.

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