Biathlon-Start: Darum hat nicht nur Schempp ein "gutes Gefühl"

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Biathlon-Start: Darum hat nicht nur Schempp ein "gutes Gefühl"
Biathlon-Start: Darum hat nicht nur Schempp ein "gutes Gefühl"

Es geht wieder in die Loipe!

Zum 45. Mal werden im Biathlon-Weltcup die besten Skijäger gesucht. Wie zuletzt in der Saison 2019/20 steigt am 27. und 28. November der Auftakt im schwedischen Östersund. (Das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker)

Sowohl für die Frauen als auch Männer steht je ein Einzel und Sprint auf dem Programm. Im vergangenen Jahr fuhren mit Denise Herrmann und Erik Lesser gleich zwei DSV-Starter am Auftaktwochenende aufs Podium.

Wer sich in dieser Saison die ersten Podestplätze sichern kann, steht laut Simon Schempp aber noch in den Sternen. Aus den Leistungen der Vorbereitung lassen sich keine wirklichen Rückschlüsse ziehen. „Was die Vorbereitung letztlich wert ist, wird man sehen, wenn die ersten Wettbewerbe absolviert sind“, wagte er im Gespräch mit SPORT1 keine Prognose.

Schempp über Preuß: „Habe ein gutes Gefühl“

Allerdings dürfe man die Vorbereitung nicht überbewerten. Diese gehe über acht Monate, dann könne man einen Ausfall von einer Woche „auch mal verschmerzen.“

Näher dran ist der viermalige Weltmeister naturgemäß bei Franziska Preuß. Seit sechs Jahren ist er mit der Staffel-Weltmeisterin von 2015 liiert. Bei ihr könne er sagen, „dass sie sich gut fühlt und ihre Testwettkämpfe vielversprechend waren.“

Preuß selbst zeigte sich bereits im Sommer zuversichtlich, endlich den letzten Schritt in die Weltspitze zu machen. Oft stand sie schon davor, genauso oft machte ihr der eigene Körper einen Strich durch die Rechnung. Nun ist sie längere Zeit ohne große Verletzung.

„Das vergangene Jahr hat mir und meinem Selbstvertrauen sehr gutgetan. Da habe ich erst gemerkt, wie schön es sein kann, sich nicht dauernd zurückkämpfen zu müssen. Jede Krankheit verbraucht so viele Körner“, sagte sie im September bei heimatsport.de.

Daher glaubt Schempp, dass seine Lebensgefährtin einen guten Start in den Weltcup zeigen wird. „Bei ihr habe ich ein gutes Gefühl.“

Guter Saisonstart wichtig für das Saison-Highlight

Überhaupt sei es wichtig, dass man vom ersten Rennen an vorne mit dabei ist. Zwar sei das Training in diesem Winter auf die Olympischen Spiele ausgerichtet, aber „die Besten im Biathlon werden über die ganze Saison konstant gute Leistungen bringen.“

Diese Konstanz ist auch die Voraussetzung, beim Saison-Highlight glänzen zu können. „Kurz vorher zu versuchen, noch zwei Prozent draufzupacken, ist zu spät“, wusste Schempp aus eigener Erfahrung zu berichten.

Daher sei es für ihn in seiner Karriere immer wichtig gewesen, „einen guten Einstieg in die Saison zu haben.“


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