Hamburger Pflegeheime: Hürden bei Schnelltests: Zu wenig Personal, zu viele Kosten

·Lesedauer: 1 Min.

Corona-Schnelltests sollen in den Hamburger Pflegeheimen schon bald mehr Sicherheit für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter schaffen. Zunächst müssen die Einrichtungen jedoch alle ein eigenes Testkonzept erarbeiten und von der Sozialbehörde genehmigen lassen. Das ist in vielen Fällen nicht so einfach – das Personal fehlt, die Kostendeckung ist ungeklärt. Seit Mittwoch gibt es ein Webportal der Sozialbehörde, auf dem die Testkonzepte eingereicht werden können. Im Anschluss erhalten die Einrichtungen eine Bestätigung und dürfen zunächst für 30 Tage zugelassene Test-Kits bestellen. Die Testung darf aber erst nach der Zulassung des Konzepts durch die Behörde starten. Tatsächlich ringen viele Einrichtungen aber noch um personelle Kapazitäten. Schnelltests: Hamburger Pflegeheime kämpfen mit Personalmangel Für die regelmäßigen Reihentestungen werden sogenannte Antigentests eingesetzt. Diese Corona-Tests müssen nicht ins Labor eingeschickt werden und liefern ein schnelles Ergebnis. Doch auch ein Schnelltest darf nur vom Fachpersonal durchgeführt werden. Das heißt, es braucht Vollzeitkräfte, die aufklären, den Test durchführen, dokumentieren und bei einem positiven Ergebnis Maßnahmen einleiten. Da Antigentests nicht so spezifisch sind wie die regulären PCR-Tests, muss zudem ein positiver Antigentest immer mittels eines PCR-Tests bestätigt werden. Wie das alles durchzuführen ist, sollen sich die Pflegeinrichtungen selbst überlegen. Hamburger Hospital will Schnelltestzentrum einrichten Die Diakonie Hamburg betreibt über 80 Pflegeinrichtungen an...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo