Zu wenig Polizei am Flughafen Köln/Bonn: Fluggäste müssen lange Wartezeiten erdulden

Bundespolizei hat nach Gewerkschaftsangaben zu wenig Sicherheitspersonal eingesetzt.

Ungewöhnlich lange Wartezeiten mussten Flugreisende am Donnerstagmittag am Flughafen Köln/Bonn erdulden. Laut einem Flughafen-Sprecher mussten sie sich in der Zeit zwischen 13 Uhr und 13.45 Uhr rund 30 Minuten lang vor der Gepäckkontrolle in Terminal 2 gedulden. Das entspreche nicht dem Qualitätsanspruch des Flughafens, so der Sprecher.

Nach Angaben von Verdi-Gewerkschaftssekretär Özay Tarim habe die für die Kontrollen zuständige Bundespolizei zu wenig Sicherheitspersonal von der Security-Firma angefordert. Nur sieben von zehn Kontrollstrecken seien besetzt worden, neu eingesetzte Körperscanner sorgten zudem für beengte Verhältnisse.

Gewerkschaft am Köln-Bonner-Flughafen fordert Erholungspausen für Mitarbeiter

Die Bediensteten des Sicherheits-Unternehmens hätten am Donnerstag mindestens vier Stunden am Stück arbeiten müssen. „Wir fordern, dass die Mitarbeiter nach zwei Stunden eine Erholungspause bekommen, um sich zu regenerieren“, so Tarim. Bei den Kontrollen dürfe es nicht um Geld gehen, sondern um die Sicherheit.

Die Bundespolizei äußerte sich am Donnerstag nicht zu den Gründen für die langen Wartezeiten, die Untersuchung dauere noch an: „Manchmal liegt es an einer Fehlplanung, manchmal an Krankheitsfällen“, so ein Sprecher. Einen besonderen Zwischenfall habe es am Donnerstag jedenfalls nicht gegeben....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen