Weniger Wohnungseinbrüche bei Versicherern gemeldet

Die Zahl der bei Versicherungen gemeldeten Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre zurückgegangen. Im Jahr 2016 wurden 140.000 Einbrüche gemeldet und damit 12,5 Prozent weniger als im Vorjahr

Die Zahl der bei Versicherungen gemeldeten Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre zurückgegangen. Im Jahr 2016 wurden 140.000 Einbrüche gemeldet und damit 12,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Allerdings liegt die Zahl immer noch deutlich höher als vor zehn Jahren.

Im Jahr 2007 wurden laut GDV 110.000 Wohnungseinbrüche gemeldet. Auch die von den Hausratversicherungen gezahlten Summen waren deutlich niedriger: Während die Schäden im Jahr 2007 bei 280 Millionen Euro lagen, beliefen sie sich im vergangenen Jahr auf 470 Millionen Euro. Allerdings zahlten die Versicherer weniger als im Jahr 2015, als sie noch 530 Millionen Euro leisten mussten.

"Der Rückgang der Einbrüche ist ein erfreulicher Lichtblick", erklärte GDV-Präsident Alexander Erdland. Weil allerdings noch immer deutlich mehr Einbrüche als vor zehn Jahren zu verzeichnen seien, könne nicht von einer Trendwende ausgegangen werden.

Der durchschnittliche Schaden eines Wohnungseinbruchs lag laut GDV im vergangenen Jahr bei 3250 Euro. Diebe haben es demnach vor allem auf technische Geräte wie Handys oder Tabletcomputer sowie auf Bargeld und Schmuck abgesehen.

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