Werbekampagne: "Berlin kann Freiheit" - Neue Kampagne wirbt für Toleranz

#freiheitberlin lautet das Motto der Kampagne, mit der Berlin in Zeiten des Populismus und der Terrorangriffe für sich wirbt.

Einen Tag, nachdem das Brandenburger Tor als Zeichen der Solidarität mit der Partnerstadt London in den Farben des britischen "Union Jack" leuchtete, wurde am selben Ort die neue Berlin-Kampagne der Stadt vorgestellt. "#freiheitberlin" lautet das Motto der Kampagne, mit der Berlin in Zeiten des Populismus und der Terrorangriffe für sich wirbt.

Dazu nutzt die Kampagne Freiheitszitate berühmter Menschen. "An alle Extremisten und Terroristen gerichtet: Hier ist Freiheit, Ihr könnt nicht gewinnen", sagte Regierungssprecherin Claudia Sünder zum Auftakt am Freitag vor dem Brandenburger Tor.

Bild Nr. 1:
„Done with walls“ – Mauern überwunden – steht auf dem Plakat der Kampagne „Freiheit“ Partner für Berlin

Zu den verwendeten Zitaten gehören Sätze von Willy Brandt ("Im Zweifel für die Freiheit"), Jean Paul ("Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt") und Rosa Luxemburg ("Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"). In zwei Wochen wird die Kampagne um Fotomotive erweitert.

Unter dem Hashtag #FreiheitBerlin sollen Berliner außerdem ihre eigenen Freiheitsbegriffe beschreiben, die dann in die Kampagne einfließen werden. "Berlin kann Freiheit", lautet das Zitat des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD), das auf den Markenkern der Stadt verweisen soll. Denn nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag der Hauptstadt-Marketinggesellschaft Partner für Berlin verbinden 78 Prozent der Befragten die Hauptstadt mit dem Begriff "Freiheit".

Für 64 Prozent der international Befragten steht Berlin zudem als Symbol für die friedliche Revolution von 1989. "Mit der ...

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