Wetter: Heute startet der Frühling 2017 - wie wird er?

Yahoo! Redaktion

Nachdem es in der vergangenen Woche oftmals schön warm und sonnig war, schien am Wochenende der Herbst da zu sein. Besonders der Samstag brachte viel Wind und im Nordosten sogar einen schweren Sturm. In Berlin und Brandenburg hab es viele Schäden, eine Tote und Verletzte. Heute um 11.29 Uhr startet nun der Frühling 2017 auch kalendarisch, nachdem er am 1. März 2017 bereits für die Meteorologen begonnen hatte.

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„Das wird heute ein wenig frühlingshafter Auftakt. Heute gibt es im ganzen Land viele Wolken und besonders nach Norden hin fällt immer wieder Regen, dazu bläst ein kräftiger Wind. Im Süden kann sich mit etwas Glück auch mal die Sonne zeigen. Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 16 Grad. Und das ist auch die gute Nachricht: es bleibt in der gesamten Wochen recht mild, aber auch leider sehr wechselhaft. Dabei kommt der Norden dank schwachem Hochdruckeinfluss besser davon aus der Süden. Verschieden Wetterdienste wie der Deutsche Wetterdienst oder der staatliche US-Wetterdienst NOAA haben bereits Jahreszeitentrends für den Frühling herausgegeben. Demnach steht ein eher milder Frühling vor der Tür“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Erste Trends noch mit Vorsicht genießen

Bei diesen Trends ist allerdings Vorsicht geboten. Das sind nur Klimatrends. Die haben keine wirklich hohe Eintreffwahrscheinlichkeit. „Daher ist die Veröffentlichung der Kollegen mit Vorsicht zu genießen“ warnt Wetterexperte Jung.

Der US-Wetterdienst NOAA betrachtet die Jahreszeit noch etwas differenzierter. Mit seinem Climate Forecast System (CFS) kommen die Amerikaner zu dem Ergebnis, dass April und Mai rund 1 bis 2 Grad wärmer als im langjährigen Mittel ausfallen sollen. Der April soll dabei recht trocken ausfallen. Im Mai könnten die Niederschlagssummen ein durchschnittliches Niveau erreichen.

Auch in Frankfurt will noch keine richtige Frühlingsstimmung aufkommen (Bild: dpa)

Bereits Ende Februar gab auch der private US-Wetterdienst accuweather eine Karte mit den „Highlights“ des kommenden Frühjahrs heraus. Demnach erwartet den Norden Deutschlands eine eher späte Erwärmung auf frühlingshafte Temperaturen. Für den Rest des Landes sehen die Kollegen auf Übersee eher recht wechselhaftes und windiges Wetter. Häufig könnten von Frankreich bis nach Süddeutschland kräftige Gewitter auftreten. Dabei wird erhöhtes Potenzial für die Bildung von Tornados gesehen – ähnlich wie das im vergangenen Frühjahr der Fall war.

„Ganz falsch lagen sie damit bisher in der Tat nicht. Zumindest nicht was die Tornados angeht, denn gerade erst vor zehn Tagen wurde der erste starke Tornado bei Würzburg gesichtet. Ob das nun Zufall war oder nicht, das sei mal dahingestellt“ sagt Jung.

So werden die nächsten Tage

Doch schauen wir uns zum Schluss noch das Wetter der kommenden Tage an, denn da ist eine Prognose möglich und die hat eine deutlich höhere Eintreffwahrscheinlichkeit als die ganzen zuvor genannten Klimatrends der Kollegen aus Offenbach oder aus den USA:

Dienstag: 8 bis 15 Grad, viele Wolken, zeitweise Regen
Mittwoch: 7 bis 13 Grad, im Süden Regen, im Norden Wetterberuhigung und teils Sonnenschein
Donnerstag: 8 bis 18 Grad, im Süden viele Wolken, nach Südwesten Regen, sonst ein Mix aus Sonne und Wolken
Freitag: 12 bis 19 Grad, bedeckt aber weitgehend trocken
Samstag: 12 bis 19 Grad, im Süden viele Wolken und Regen, nach Norden meist trocken
Sonntag: 12 bis 18 Grad, im Süden viele Wolken und immer wieder nass, sonst freundlich
Montag: 11 bis 18 Grad, mal Sonne, mal Wolken und einzelne Schauer

Fazit: Der Norden ist in den nächsten Tagen klar im Vorteil. Dort macht sich hoher Luftdruck bemerkbar. Etwa südlich des Mains ist es dagegen deutlich wechselhafter und nasser. Aber: Es bleibt überall recht warm. Von einem Kälterückfall ist nichts zu sehen!

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