Whistleblowerin Haugen vor US-Senat: Schwere Vorwürfe gegen Facebook

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Der Internet-Konzern Facebook stellt den Profit vor das Wohl der Nutzer. Das sagte die Whistleblowerin Frances Haugen vor dem US-Senat. Sie wirft dem Konzern vor, die Facebook-Algorithmen zu nutzen, um Geld über die Sicherheit der Nutzer, vor allem der Kinder und Jugendlichen, zu stellen.

Haugen erklärte: "Facebook kann das Beste in jedem einzelnen hervorbringen. Aber ich glaube, dass Facebook unseren Kindern schadet, Zwist sät und die Demokratie schwächt. Die Facebook-Führung weiß, wie man Facebook und Instagram sicherer machen könnte, aber sie tut es nicht, denn der astronomische Gewinn ist viel wichtiger als die Menschen."

Senator Richard Blumenthal machte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schwere Vorwürfe: "Unsere Kinder sind die Opfer. Jugendliche, die sich heute im Spiegel betrachten, sind voller Zweifel und Unsicherheit. Mark Zuckerberg sollte sich in den Spiegel schauen. Doch, anstatt Verantwortung zu übernehmen, geht Zuckerberg lieber segeln."

Und dann kam es auch noch zu einem technischen Totalausfall am Montag, der neben Facebook auch die zu Facebook gehörenden Apps Instagram und Whatsapp betraf, Rufe nach einer Zerschlagung des Konzern wurden laut.

Insgesamt nutzen täglich fast drei Milliarden Menschen mindestens einen Dienst des Konzerns.

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