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WHO erwartet 77 Prozent mehr Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet bis zum Jahr 2050 einen Anstieg der Krebserkrankungen um 77 Prozent. Im Jahr 2050 wird die Zahl neuer Krebsfälle demnach auf mehr als 35 Millionen steigen. (ANDREJ IVANOV)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet bis zum Jahr 2050 einen Anstieg der Krebserkrankungen um 77 Prozent. Im Jahr 2050 wird die Zahl neuer Krebsfälle demnach auf mehr als 35 Millionen steigen. (ANDREJ IVANOV)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet bis zum Jahr 2050 einen Anstieg der Krebserkrankungen um 77 Prozent. Im Jahr 2050 werde die Zahl neuer Krebsfälle auf mehr als 35 Millionen steigen, 77 Prozent mehr als im Jahr 2022, erklärte die Internationale Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO am Donnerstag. Als Hauptursachen für den erwarteten Anstieg nannte die Behörde Rauchen, Alkohol, Fettleibigkeit und Luftverschmutzung. Hinzu kämen das Bevölkerungswachstum und die Überalterung der Gesellschaft.

Der größte Anstieg an Krebs-Neuerkrankungen wird laut WHO in den am weitesten entwickelten Ländern der Welt erwartet. Dort wird für 2050 mit 4,8 Millionen zusätzlichen Fällen im Vergleich zu 2022 gerechnet.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl werden jedoch die Länder am unteren Ende des von den Vereinten Nationen verwendeten Index für menschliche Entwicklung den größten Anstieg verzeichnen - und zwar um 142 Prozent.

kbh/gt