Widerstand gegen Gröhes Versandhandelsverbot

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stößt mit seinem geplanten Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen ...

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stößt mit seinem geplanten Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln weiter auf massiven Widerstand.

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist strikt gegen einen solchen Schritt. Und bei Justiz-, Finanz- und Wirtschaftsministerium bestehen weiterhin europarechtliche Bedenken. Die Zeit, das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September zu verabschieden, wird knapp.

Dem Vernehmen nach will sich der Koalitionsausschuss am Mittwoch mit dem umstrittenen Gesetzentwurf von Gröhe befassen. Vor allem in der SPD gibt es Widerstand gegen ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. 

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Gerade für Menschen auf dem Land mit langen Wegen zu niedergelassenen Apotheken kann der Versandhandel die Versorgung verbessern.” Bei dem Verbot „geht es wohl mehr um Lobbyinteressen der niedergelassenen Apotheker als um die Patienten.”

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wies die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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