Nach Widerstand gegen Polizei - Urteil: Mann muss zweiseitigen Entschuldigungsbrief schreiben

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Zwei junge Männer legen sich mit Beamten an und müssen deshalb vor Gericht. Teil der Strafe ist ein zweiseitiger, handgeschriebener Entschuldigungsbrief - an die Polizei.

München - Freizeitarrest, 60 Stunden gemeinnützige Arbeit und ein ganz schön langer Entschuldigungsbrief: Das sind die Maßnahmen, mit denen das Gericht zwei junge Männer strafen will. Sie hatten sich im Januar 2016 mit Polizeibeamten angelegt. Ein 20 Jahre alter Schüler musste sich deshalb vor dem Münchner Jugendgericht wegen Beihilfe zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Es war 3 Uhr in der Nacht, als der 20-Jährige im Januar mit einem Bekannten auf dem Max-Weber-Platz unterwegs war. Die Polizei war von einer unbekannten Person verständigt worden, da mehrere Jugendliche Blumentöpfe beschädigt haben sollen.

Polizisten wollen Ausweise kontrollieren

Beim Eintreffen der Polizei lief ein Teil der Jugendlichen davon, ein anderer Teil blieb stehen. Als ein Polizeibeamter die Ausweisdokumente kontrollieren wollte, verweigerte ein Bekannter des 20-Jährigen seine Personalien - er baute sich vor dem Polizeibeamten auf und schrie: "Du hast mir nichts zu sagen, du hast keine Mütze auf, und erst musst du mir deinen Ausweis zeigen, bevor ich was muss".

Als daraufhin die Polizeibeamten ihm die Durchsuchung androhten, wollte er weglaufen.
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