Wie Forrest Gump: Brite läuft über 24.000 Kilometer für den guten Zweck

Der Filmklassiker “Forrest Gump” hat Rob Pope inspiriert. Nach dem Vorbild des Filmhelden ist der Brite jetzt quer durch Amerika gelaufen und legte dabei eine Strecke von 24.140 Kilometern zurück. Seine Motivation dafür berührt die Welt.

Rob Pope war schon vor seiner Durchquerung von Amerika ein begeisterter Marathon-Läufer. (Bild-Copyright: Tim P. Whitby/Getty Images)

Der Film “Forrest Gump” aus dem Jahr 1994 hat zahlreiche Menschen bewegt. Unter anderem auch den 39-jährigen Rob Pope. Der gebürtige Liverpooler hat jetzt das Unglaubliche geschafft: Er ist über 24.000 Kilometer gejoggt und hat damit Amerika zu Fuß durchquert. Doch mit dieser Aktion bewies er sich nicht nur, wie fit er ist – er nutzte die Aufmerksamkeit, die er dafür bekam, um Spendengelder zu sammeln.

Rob Pope rekonstruierte die Rennstrecke, die auch Forrest Gump im Film absolvierte. Und dann machte er sich auf den Weg. Einmal von Ost nach West, von Alabama bis Kalifornien und von Maine bis Oregon und South Carolina, stets auf den Fußspuren seines Filmhelden.

“15.607 Meilen. 422 Tage Laufen. 37 Meilen am Tag. Endlich habe ich die 15.000 geschafft. Kein Wunder, dass ich geschafft war. […]”

Nach 19 Monaten erreichte Pope schließlich Mitte Mai sein Ziel in Monument Valley. Er lief insgesamt 422 Tage, machte dabei mehr als 24 Millionen Schritte. Auf seiner Facebook-Seite teilte er seine optische Veränderung während des Laufes – seine Haare und sein Bart wurden immer länger, genau wie bei Forrest Gump.

“Vielen Dank für die bisherigen Spenden. […] Mein heutiges Geschenk sind einige Aufnahmen von neuen Freunden, die ich vorgestern getroffen habe […].”

Er bekam viel Zuspruch und Aufmerksamkeit, die er dafür nutze, Geld für Organisationen zu sammeln, die er unterstützt. 50.000 Dollar, umgerechnet rund 42.726 Euro, waren und sind sein Ziel. Auf seiner Crowdfunding-Seite “VirginMoneyGiving” sind bislang 32.000 Dollar zusammengekommen – und es werden immer mehr. Das Geld soll an den World Wide Fund (WWF) und die Friedensorganisation Peace Direct gehen.

Und was tat Rob Pope, als er am Ziel angekommen war? Er machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Sie hatte an der Ziellinie mit seiner neugeborenen Tochter Bee auf ihn gewartet.

“Ihr dachtet, der letzte Post war das große Ende… Nicht ganz! Ich hätte diesen Lauf nicht ohne die Hilfe von vielen Leuten machen können, aber niemand war mehr für mich da, als diese Frau. Ich bin vielleicht nicht der klügste Mann, aber ich weiß, was Liebe ist. Zum Glück Nads auch und sie hat ‘ja’ gesagt. Ich bin der glücklichste Mann der Welt! […]

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