Wilfried W. stellt sich im Höxter-Prozess als Mitläufer dar

Der Angeklagte im Prozess um das „Horror-Haus” von Höxter hat sich als Mitläufer bei den Misshandlungen von Frauen dargestellt. ...

Der Angeklagte im Prozess um das „Horror-Haus” von Höxter hat sich als Mitläufer bei den Misshandlungen von Frauen dargestellt.

Wilfried W. gab bei seiner erneuten Befragung vor dem Landgericht Paderborn am Dienstag zwar erstmals auch körperliche Gewalt gegenüber Frauen wie Schubser, Haare ziehen und Schläge zu. Die treibende Kraft sei aber stets seine Ex-Frau gewesen, bekräftige er. Die Bekanntschaftsanzeigen, auf die sich dann spätere Opfer meldeten, habe er stets geschaltet, um die Frau fürs Leben zu finden. Daran habe er bis zuletzt geglaubt.

Er wies den Vorwurf zurück, seine heute 48-jährige Ex-Frau mit heißem Wasser vor Jahren an der Schulter verbrüht zu haben. Das hatte die Mitangeklagte in den ersten Prozesswochen vor Gericht ausgesagt. Angelika W. habe sich vielmehr selbst kochend heißes Wasser über die Schulter gegossen. „Sie wollte nicht arbeiten. Sie hat sich ständig Krankenscheine besorgt, damit sie gegenüber den Behörden Argumente hatte, um weiterhin Hartz IV zu beziehen”, sagte der Angeklagte aus. Eins gab er zu: Als er seiner Ex-Frau helfen wollte, kaltes Wasser...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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