William und Kate treffen Opfer des Anschlags von London

Zwei Wochen nach dem Anschlag vor dem britischen Parlament hat Prinz William gemeinsam mit seiner Frau Kate und seinem Bruder Harry an einem Gedenkgottesdienst teilgenommen

Zwei Wochen nach dem Anschlag vor dem britischen Parlament hat Prinz William gemeinsam mit seiner Frau Kate und seinem Bruder Harry an einem Gedenkgottesdienst teilgenommen. Bei der "Messe der Hoffnung" in der Westminster Abbey in London trafen die Mitglieder des britischen Königshauses am Mittwoch Überlebende des Anschlags und Angehörige der Todesopfer.

An der Messe nahmen mehrere Überlebende teil, zahlreiche Angehörige der Rettungs- und Sicherheitskräfte sowie Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Die Ehefrau eines bei dem Anschlag getöteten US-Touristen, die bei der Bluttat unter anderem einen Beinbruch und eine Kopfverletzung erlitten hatte, kam im Rollstuhl zu der Gedenkveranstaltung.

Prinz William, Zweiter in der britischen Thronfolge, las während der Messe aus der Bibel das Gleichnis des barmherzigen Samariters vor, das als Aufruf zur Nächstenliebe gilt. Nach dem Gottesdienst legte er einen Kranz am Denkmal für die unschuldigen Opfer vor der Kirche nieder.

Der mutmaßlich islamistische Attentäter Khalid Masood hatte am 22. März auf der Westminster-Brücke in London mit seinem Auto Fußgänger angefahren und anschließend einen Polizisten erstochen. Der 52-Jährige, der zum Islam konvertiert war, tötete vier Menschen und verletzte dutzende weitere. Er selbst wurde von der Polizei erschossen.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Es war der erste Anschlag in Großbritannien, den der IS für sich in Anspruch nahm. Die Polizei vermutet dagegen, dass es sich bei Masood um einen Einzeltäter handelte, der "vom internationalen Terrorismus" inspiriert wurde. John Hall, Dekan von Westminster, sagte bei der Messe, es sei "wahrscheinlich, dass wir nie erfahren", was Masoods Motive gewesen seien.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen