Winter sorgt für Wetterkapriolen: In Spanien schneit es, in Finnland taut's

Nach heftigen Schneefällen im Norden der iberischen Halbinsel müssen sich Spanien und Portugal auf weitere Unannehmlichkeiten gefasst machen.

Der heftige Wintereinbruch ist Teil einer Reihe von Unwettern, die Europa von West nach Ost heimsuchen. Starke Winde und Schneefälle stürzten Reisende in den Bergregionen Nordspaniens ins Chaos.

Ein Autofahrer nimmt es philosophisch." Ein wunderschöner Abend, aber wir sitzen hier fest."

Klar ist: "Ohne Winterreifen geht hier gar nichts."

Letztere sollten Menschen in Frankreich, Irland und Großbritannien unbedingt dabei haben. Denn auch dieser Teil des Kontinents wurde von eisigen Windböen heimgesucht.

Ziemlich ungewöhnlich wirkten die verschneiten Landschaften in Cornwall im Westen Englands. Der jüngste Kälteeinbruch ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich, folgt aber nur kurz auf die milden Temperaturen der letzten Tage.

Eben diese haben in Finnland zu einem anderen Winterphänomen geführt: Temperaturen zwischen 3 bis 6 Grad und die damit verbundene warme Luft haben die Schneeschmelze beschleunigt, was in Kombination mit den starken Regenfällen zu rauschenden Bächen und großflächigen Überschwemmungen geführt hat.