"Wir haben es einfach gemacht": 50 Jahre Mondlandung

50 Jahre ist es nun her, dass Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat.

Der zweite Mensch war Buzz Aldrin, der gemeinsam mit Armstrong zum Mond geflogen war. Der dritte Mondflieger, Michael Collins, blieb damals in der Kommandokapsel.

Während die beiden Astronauten im Scheinwerferlicht standen, waren im Hintergrund hunderte Menschen tätig, um die Mondmission überhaupt zu ermöglichen. Einer von ihnen: Flugleiter Gerry Griffin.

"Wir waren so jung, und ich denke, wir wussten nicht, dass wir es nicht tun konnten, und so haben wir es einfach gemacht. Die Astronauten und wir von der Flugkontrolle waren ein tolles Team. Sie hatten da oben zwar die ganzen Schalter und Knöpfe, an die wir nicht rankamen, aber wir hatten hier unten die ganzen Informationen, mit denen wir ihnen bei Problemen helfen konnten."

Der Mondflug mit der vom Deutschen Wernher von Braun entwickelten Saturn-V-Rakete war fast eine reine Männerangelegenheit. Eine der wenigen Ausnahmen: JoAnn Morgan. Sie war für die Gerätekontrolle am Boden zuständig.

"Ich war an einer ganzen Reihe an Tests und Treffen, an Vorplanungen und Nachprüfungen beteiligt. Und ich war die einzige Frau im Raum. Und wenn man die einzige Frau im Raum ist oder zu den wenigen Frauen in einer Organisation gehört, dann ist das Wichtigste, dass man seinen Job macht, seine Arbeit erledigt."

Der Wettlauf zum Mond ist zwar lange vorbei, geblieben ist die Faszination für unseren Begleiter. 2024 will die NASA wieder dorthin, um auf der Oberfläche für eine Mission zum Mars zu trainieren.