Wirtschaft : Berliner Start-up arbeitet an Covid-19-Impfstoff

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Berlin. Dominik Sarma nippt entspannt an seinem Kaffee. Im Büro seines Labors im Berliner Ortsteil Adlershof erzählt Sarma, lockige braune Haare, Drei-Tage-Bart, vom weltweiten Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Die letzten Monate hätten sich für ihn wie eine Hochphase für die Wissenschaft angefühlt. „Die Welt nimmt den Kampf gegen die Pandemie gemeinsam an. Das ist beeindruckend, zu sehen“, sagt er dann.

In Biontech und Moderna hatten in den vergangenen zwei Wochen gleich zwei Biotech-Unternehmen vielversprechende Zwischenberichte bei der Suche nach einem Impfstoff gegen Covid-19 vorgelegt. Sarma hat die wichtigen Teilerfolge aufmerksam verfolgt, ist er doch gleichermaßen auf der Suche nach einem wirksamen Schutz gegen das Virus: Mit dem Start-up Belyntic, dass er gemeinsam mit zwei weiteren Chemikern und einem Betriebswirt gegründet hat, arbeitet Sarma ebenfalls an einem Impfstoff. In ein Wettrennen gegen Biontech und Moderna wollen die Gründer dabei aber nicht einsteigen.

Belyntic: Nötig für Bekämpfung von Corona sei Kombination aus mehreren Impfstoffen

Der mögliche Impfstoff von Belyntic, an dem das junge Unternehmen gemeinsam mit einer westdeutschen Universitätsklinik arbeitet, steht noch vergleichsweise am Anfang. Es sei sinnvoll noch nach weiteren Impfstoffen zu suchen. „Um die Krankheit komplett zu besiegen, braucht es ein nachhaltiges Konzept und das besteht nicht nur aus einem, sondern aus mehreren Impfstoffen. Wir sind überzeugt, dafür einen Beitrag leisten zu k...

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