Wirtschaftspolitik: Senatorin Ramona Pop legt sich mit Berlin Partner an

Die Grünen-Politikerin ist unzufrieden mit der Arbeit der Wirtschaftsfördergesellschaft. Aufsichtsratschef Andreas Eckert soll gehen.

Die Zahlen klingen gut: Mehr als 6000 neue Jobs aus 300 Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekten kann sich Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH 2016 auf die Habenseite schreiben. Dennoch steht Berlins Wirtschaftsfördergesellschaft ein großer Umbau bevor. Aufsichtsratschef Andreas Eckert, soll nach dem Willen von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) ausgetauscht werden. Der Chef des Medizintechnik-Konzerns Eckert & Ziegler, der seit 2014 an der Spitze steht und sich zuletzt erfolglos um eine Bundestagskandidatur für die FDP bemühte, habe zu wenig Zeit und Energie, sich um Details der Firma zu kümmern, heißt es in Regierungskreisen.

Mehr Einsatz für die Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner, an der auch private Unternehmen beteiligt sind, sei aber nötig. Denn die komplizierten Strukturen sollen geordnet, die interne Organisation verbessert, die Aufgaben der beiden Geschäftsführer Stefan Franzke und Andrea Joras klarer geregelt und die Gesellschaft insgesamt einer engeren Kontrolle der Politik unterzogen werden.

Kampagnen vergleichsweise teuer und wenig treffsicher

Bisher zahlt das Land Berlin zwar über die landeseigene Investitionsbank Berlin (IBB) mit 16 Millionen Euro pro Jahr den Löwenanteil am Budget der Berlin Partner GmbH, die neben der Wirtschaftsförderung auch für die Berlin-Werbung zuständig ist. Diese Aufgabe wird von der Senatskanzlei gefördert, offiziell rechnet Berlin Partner diese beiden Sphären völlig getrennt voneinander ab. Immer wieder gibt ...

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