Wirtschaftstreffen: Merkels und Lagardes Versuch, Trump ein Stoppschild zu setzen

Die Skepsis gegenüber der Globalisierung ist in den Mittelpunkt gerückt.

Keiner sagt den Namen. Keiner erwähnt das Land. Er ist der Unaussprechliche, aber US-Präsident Donald Trump bestimmt die Agenda, als sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Chefs der fünf großen internationalen Organisationen trifft. Christine Lagarde vom Internationalen Währungsfonds (IWF) ist ins Kanzleramt gekommen, Weltbankpräsident Jim Yong Kim, der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurría, sowie die Generalsdirektoren der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Welthandelsorganisation (WTO), Guy Ryder und Roberto Azevedo.

Es ist ein regelmäßiges jährliches Treffen, eingeführt in der Finanzkrise, zum neunten Mal sitzt man nun zusammen. Es unterstreicht die zentrale internationale Rolle der Kanzlerin. „Die Bundeskanzlerin ermutigt uns immer wieder, ermuntert uns und gibt uns gleichzeitig ein paar Aufgaben“, so beschreibt es Weltbank-Chef Kim. Die Vertreter der großen mächtigen Organisationen werden da kurz zu Schulkindern.

Skepsis gegenüber der Globalisierung

Im vergangenen Jahr hat die Flüchtlingspolitik das Treffen überlagert. Die tritt in diesem Jahr in den Hintergrund. Zwar sind weltweit noch immer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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