Wissing fordert mehr Zusammenarbeit in der Cybersicherheit

Digitalminister Wissing (AFP/John MACDOUGALL) (John MACDOUGALL)

Digitalminister Volker Wissing (FDP) hat im Vorfeld der Digitalministerkonferenz der G7-Staaten mit Blick auf den Ukraine-Krieg mehr Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit angemahnt. Von dem Treffen solle ein "klares Signal" in Sachen Cybersicherheit und Resilienz ausgesandt werden, sagte Wissing am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Abwehr von Cyberangriffen sei zudem eine "Daueraufgabe", sagte Wissing weiter. Er plädiere für ein gemeinsames und entschlossenes Vorgehen.

Die für Digitalisierung zuständigen Minister der G7-Staaten kommen am Vormittag in Düsseldorf zu einem zweitägigen Treffen zusammen. Wissing verwies zudem darauf, dass auch der ukrainische Amtskollege zugeschaltet sei.

Der Minister betonte, dass für ein gemeinsames und geschlossenes Vorgehen beim Thema Cybersicherheit die Staaten mit gemeinsamen Wertevorstellungen modernste Technologie einsetzen und diese untereinander austauschen müssten.

Wissing sprach sich zugleich gegen eine Abschottung aus. Das Internet müsse ein "Raum der Freiheit" bleiben. Ansonsten könne das Potenzial der Digitalisierung nicht ausgeschöpft werden. Das Netz müsse aber sicher sein. Zudem sei es erforderlich, Datensicherheit und fairen Wettbewerb zu garantieren.

Beim Treffen der G7-Digitalminister in Düsseldorf soll es unter anderem um grenzüberschreitende Datenflüsse, eine klimaneutrale Ausgestaltung der Digitalisierung und eine sichere Nutzung digitaler Technologien gehen. Vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine steht zudem das Thema "Cyberresilienz digitaler Infrastruktur" im Fokus.

jm/bk

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