Wittenau: 120 km/h? Porsche kracht vor Kita in mehrere Autos

Ein Porschefahrer hat am Donnerstagnachmittag einen schweren Unfall verursacht.

Berlin. Für einen schweren Unfall hat ein Porschefahrer am Donnerstagnachmittag in Wittenau gesorgt. Laut Polizei wollte der 30-Jährige gegen 13:30 Uhr einen Mazda in der Lübarser Straße überholen. Dabei streifte der Wagen den Mazda eines 49-Jährigen. Der Porschefahrer verlor daraufhin die Kontrolle über den Sportwagen und krachte in ein am Straßenrand parkenden Skoda samt Anhänger. Durch die Kollision prallte auch der Mazda auf einen parkenden Opel sowie einen Anhänger. Laut Zeugen machte der Fahrer gerade eine Probefahrt mit dem Sportwagen, an dem Überführungskennzeichen angebracht waren, als es zum Unfall kam.

Dabei war der Fahrer wohl deutlich zu schnell unterwegs. Nach der Karambolage war zu erkennen, dass der Heckspoiler des Porsches ausgefahren war. Dies geschieht bei Fahrzeuge des Modells automatisch, sobald der Wagen mit mehr als 120 Kilometern pro Stunde fährt. Erst wenn der Fahrer auf unter 80 km/h abbremst, verschwindet der Spoiler wieder im Heck. Der Porsche prallte mit solcher Wucht auf den Skoda, dass dieser samt Anhänger auf die Seite geworfen wurde. Auch der Porsche wurde komplett zerstört.

Unfall ereignete sich direkt vor Kita

Wie ein Wunder wirkt es da, dass weder der Porschefahrer noch seine Partnerin auf dem Beifahrersitz verletzt wurden. Lediglich ein 59 Jahre alter Insasse des Mazdas verletzte sich leicht. Dabei hätte der Unfall leicht noch deutlich schlimmere Folgen haben können, der Crash ereignete sich direkt vor einer Kita. "In der Straße gibt es viel Fußgänge...

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