"Wohnen für alle"-Karte - Streit ums Billig-Wohnen: Wo und warum es so viele Gegner gibt

Anja Perkuhn, Florian Zick

Das Bauprogramm "Wohnen für alle" steht für günstiges Wohnen. Doch bei fast allen Projekten gibt es Ärger.

München - München ist ein gieriges Mietmonster. Offiziell muss man im Schnitt mittlerweile über elf Euro pro Quadratmeter hinlegen – kalt und im Zweifel auch für eine Bruchbude. Der Ruf nach bezahlbarem Wohnraum ist deshalb lauter denn je. Vor der eigenen Haustür will die Billigwohungen dann aber doch niemand haben.

Eigentlich sollten noch heuer über 600 neue Wohnungen mit dem Stempel "Wohnen für alle" entstehen. Doch das Schnellbauprogramm der Stadt für günstigen Wohnraum ist nicht unumstritten.

Zum einen werden dabei lieb gewonnene Freiräume zugebaut. Und zum anderen: Wer weiß schon, wer da dann einzieht. Flüchtlinge? Obdachlose? Die Betuchten werden es jedenfalls nicht sein.

Der Plan: 3000 geförderte Wohnungen bis 2020

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist derzeit deshalb in einer schwierigen Mission unterwegs: Er muss den Münchnern erklären, warum es keine wirkliche Alternative zu "Wohnen für alle" gibt.

"Ich kann gut verstehen, dass neue Bauvorhaben vor Ort nicht gerade für große Begeisterung sorgen", sagt der OB.
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