Wohnraum in Hamburg immer teurer: Bündnis fordert Mietendeckel wie in Berlin

Mit Bierdeckeln gegen den Mietwucher: Das Bündnis „Recht auf Stadt“ hat am Dienstag auf dem Rathausmarkt für die Einführung eines Mietendeckels in Hamburg demonstriert. Nach dem Vorbild Berlins müsse auch in der Hansestadt ein Mietpreisstopp eingeführt werden, fordern die Aktivisten. In den kommenden Wochen wollen sie 10.000 Papp-Untersetzer mit dem Aufdruck „Hamburger Mietendeckel“ in den Kneipen der Stadt verteilen.

Ein verbeulter Wohnwagen erregte am Vormittag die Aufmerksamkeit von Touristen und Passanten auf dem Rathausmarkt. „Zum goldenen Topf“ stand auf einem Schild auf dem Dach des Anhängers. An einem provisorischen Tresen gab es Limonade, Kaffee, Sekt und jede Menge Informationen zum Mietendeckel.

„Der Senat tut viel zu wenig gegen die explodierenden Mietpreise in Hamburg“, erklärte Niels Boeing, Sprecher des Bündnisses „Recht auf Stadt“ und verwies auf  eine Studie der Immobilienplattform Immonet von 2018, nach der die Mietpreise in Hamburg zwischen 2008 und 2018 im Durchschnitt um knapp 50 Prozent gestiegen sind.

Hamburger Bündnis: Grundrecht auf Wohnen in Gefahr

„Wenn...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo