Wolfsburg atmet auf: Sieg im Kellerduell gegen Ingolstadt

Der VfL Wolfsburg hat seine sportliche Talfahrt erst einmal gestoppt und den Hoffnungen des FC Ingolstadt auf den Klassenerhalt wieder einen Dämpfer verpasst.

Nach zuvor drei Spielen mit nur einem Punkt gewannen die Niedersachsendas Kellerduell in der Fußball-Bundesliga mit 3:0 (1:0) und verschafften sich damit ein klein wenig Luft im Abstiegskampf. Der FC Ingolstadt war dagegen der große Verlierer des Spieltages. Nach drei Siegen in Serie setzte es für das Team von Trainer Maik Walpurgis eine verdiente Niederlage, durch die der Abstand zum Relegationsplatz wieder anwuchs.

Vor 26 374 Zuschauern gingen die Wolfsburger in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch ein Eigentor von Ingolstadts Markus Suttner in Führung. Yunus Malli sorgte in der 68. Minute mit seinem ersten Treffer im VfL-Trikot für das 2:0, Mario Gomez erzielte in der 80. Minute den Endstand. Das Ergebnis fiel aber etwas zu hoch aus.

Die Wolfsburger waren eine Woche nach der 1:4-Klatsche auf Schalke zwar bemüht, doch im Spiel nach vorne fehlte es den Niedersachsen lange Zeit an jeglichen Ideen. Bis auf zwei im Endeffekt harmlose Fernschüsse von Vieirinha (11.) und Daniel Didavi (24.) brachten die Hausherren erst einmal nichts Konstruktives zustande.

VfL-Coach Andries Jonker hatte sein Team im Vergleich zur schwachen Leistung auf Schalke auf drei Positionen verändert. Jakub Blaszczykowski, Yannick Gerhardt und Vieirinha standen neu in der Startformation, dafür saß unter anderem der bislang enttäuschende Winter-Neuzugang Malli erst einmal nur auf der Bank.

Doch die Umstellungen zeigten im ersten Durchgang keine Wirkung. Da der FC Ingolstadt nach seinen drei Siegen in der zurückliegenden Englischen Woche zwar selbstbewusst, aber zunächst sehr defensiv eingestellt agierte, entwickelte sich eine wenig ansehnliche Partie. Für die Gäste wurde nur Dario Lezcano einmal gefährlich, dessen Kopfball Wolfsburgs Torwart Koen Casteels aber parierte.

Völlig überraschend ging der VfL wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff dann doch in Führung. Eine Hereingabe von Gerhardt stolperte Ingolstadts Suttner ins eigene Tor. Örjan Nyland, der kurzfristig für den erkrankten Martin Hansen zwischen die Pfosten gerückt war, war machtlos.

Nach dem Seitenwechsel wurde Ingolstadt etwas mutiger. Die erste Chance hatte aber der VfL. Der für den schwachen Didavi eingewechselte Malli schoss aus kurzer Distanz volley über das Tor. Für die Ingolstädter hatte Pascal Groß die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Casteels.

Spielerisch blieben beide Mannschaften aber auch in der zweiten Halbzeit fast alles schuldig. Beiden Teams war die große Nervosität anzumerken. Erst das 2:0 durch Malli nach Vorlage von Maximilian Arnold löste die Verkrampfung bei den Grün-Weißen. Der bis dahin unscheinbare Gomez stellte zehn Minuten vor dem Ende aus kurzer Distanz den Endstand her.

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