"Wow, shame on ZDF Info!": Tesla-Boss Elon Musk sauer auf "Frontal21"

teleschau
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Elon Musk ist wenig begeistert von einem Beitrag des ZDF-Politmagazins "Frontal21" zu seinem Tesla-Werk in Brandenburg. (Bild: 2020 Bloomberg Finance LP/Bloomberg)
Elon Musk ist wenig begeistert von einem Beitrag des ZDF-Politmagazins "Frontal21" zu seinem Tesla-Werk in Brandenburg. (Bild: 2020 Bloomberg Finance LP/Bloomberg)

Offenbar fühlt sich Tesla-Chef Elon Musk vom ZDF-Politmagazin "Frontal21" gehörig auf den Schlips getreten, wie er auf Twitter verdeutlichte. Ein Blog bezichtigt den Beitrag über Musks Tesla-Werk fehlerhafter Berichterstattung.

Nachdem in den vergangenen Wochen in den Medien viel über den Wasserverbrauch des Tesla-Werks im brandenburgischen Grünheide diskutiert wurde, meldete sich nun der Boss Elon Musk persönlich zu Wort - und zwar mit einer Medienschelte als Reaktion auf einen kritischen Bericht des ZDF-Politmagazins "Frontal21".

"Wow, shame on ZDF Info!" - schämt euch, ZDFinfo - kommentierte Musk unter einem verlinkten Beitrag des Blogs "Tesmanian" auf Twitter. Dieser hatte in einem Beitrag die angeblich fehlerhafte Berichterstattung des deutschen TV-Beitrags angeprangert. Allerdings lief der Bericht von "Frontal21" überhaupt nicht auf dem Spartensender, sondern im ZDF-Hauptprogramm. Diese fehlerhafte Information übernahm der Tesla-Boss offenbar aus "Tesmanians" Blogeintrag.

Doch warum reagierte Elon Musk so giftig auf den Bericht? Gegenüber "Frontal21" gab André Bähler, Chef des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, an, man würde die Trinkwasserversorgung auf dem "Gabentisch der Wirtschaftspolitik" opfern. Bähler drückte seine Befürchtung aus, es könnte zu Einschränkungen beim Trinkwasser kommen. Elon Musk plant neben der Tesla-Fabrik, welche ab Juli pro Jahr 500.000 Fahrzeuge produzieren soll, auch noch die größte Batteriefabrik der Welt zu bauen.

"Bäume würden nicht wachsen, wenn es kein Wasser gäbe"

Bereits im "Frontal 21"-Beitrag bestritt Elon Musk die Vorwürfe bezüglich des Wassers in Form einer Stellungnahme. "Bäume würden nicht wachsen, wenn es kein Wasser gäbe", habe der 49-Jährige laut Sender verlauten lassen. Das betroffene Gebiet sei keine trockene Region.

Wahrscheinlich brachte Elon Musk nun der Beitrag von "Tesmanian" auf die Palme: Angeblich würde die Dokumentation einen "Fake Tweet" enthalten - einen gefälschten Tweet des Tesla-Chefs. Zudem wären seine Aussagen teilweise aus dem Zusammenhang gerissen worden. Behauptungen seitens des ZDF-Formats bezüglich der gezahlten Gehälter in der Tesla-Fabrik sowie Anschuldigungen im Zuge von Finanzhilfen wären schlichtweg falsch.

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