Von XS bis XL: Warum Kleidergrößen nie einheitlich sind
Kleidergrößen fallen bekanntlich je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus. Mal passt eine 40 perfekt, ein andermal kneift Größe 44. Erfahren Sie hier, warum auf die angegebene Kleidergröße nicht immer Verlass ist.
Hängen in Ihrem Schrank Kleider in unterschiedlichen Größen, liegt das wahrscheinlich nicht daran, dass Ihre Körpermaße stark schwanken.
Es gibt genormte Konfektionsgrößen und regelmäßig werden die Deutschen vermessen, damit die Kleidungsindustrie einen Richtwert hat. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es aber nicht. So kann jeder Hersteller die Größenangabe seiner Textilien recht frei auslegen.
Diese Freiheit nutzt die Textilindustrie aus verschiedenen Gründen. Nicht nur die Größe allein bestimmt die Passform, auch der Schnitt spielt hier eine Rolle. Je nach Zielgruppe eines Modelabels kann es sein, dass ein Kleid sehr schmal ausfällt, wenn jüngere Frauen angesprochen werden sollen.
Meistens eine bewusste Entscheidung der Modemarke
Manche Marken pflegen ihr Image über ihre Kunden. Soll die Kleidung bevorzugt von zierlichen, kleinen Frauen getragen werden, fallen die Größen dementsprechend klein aus.
Kaufen Sie Mode von großen Ketten, müssen Sie damit rechnen, dass die Kleidung eher klein ausfällt. Das liegt daran, dass große Modekonzerne Ihre Waren in vielen Ländern vertreiben und nicht immer auf die vergleichsweise großen Körpermaße deutscher Kunden abgestimmt sind.
Unterschiede bei Größenangaben
Beim Shoppen in unterschiedlichen europäischen Ländern können die Angaben stark variieren. Passt Ihnen eine deutsche Größe 40, brauchen Sie in Italien die Größe 46, damit das Kleid sitzt. Bei unseren französischen Nachbarn entspräche dies der Größe 42.
Sehr verbreitet ist inzwischen auch das US-amerikanische System, bei denen Kleidergrößen von XS bis XXXL angegeben werden.
Unterschiede gibt es aber auch im deutschen System. Kaufen Sie eine Damenhose der Größe 21, entspricht das zwar der Weite einer 42, fällt jedoch deutlich kürzer aus. Es handelt sich um sogenannte Kurzgrößen.
Mode von asiatischen Labels fällt meist sehr klein aus. Das liegt daran, dass Asiaten im Durchschnitt kleiner und zierlicher sind als Europäer. Es lohnt sich also generell, Kleidung beim Shoppen gleich in mehreren Größen anzuprobieren.
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