Yale-Forscher behauptet: Weintrinken ist besser fürs Gehirn als Rechnen

Stefanie Kemmner
Wein

Zu einem entspannten Feierabend gehört für viele auch das ein oder andere Glas Wein. Falls ihr bisher dabei immer ein schlechtes Gewissen hattet, haben wir jetzt eine gute Nachricht für euch.

Gordon Shepherd, ein Forscher an der Yale School of Medicine, hat herausgefunden, dass Weintrinken besser für euer Gehirn ist als das Lösen von Rechenaufgaben, oder Musik zu hören. Er geht sogar so weit zu sagen, dass Weintrinken „mehr von unserem Gehirn beschäftigt als jedes andere menschliche Verhalten“.

In seinem Buch Neuroenology: How the Brain Creates the Taste of Wine“ erklärt Shepherd, dass das Trinken von Rot- oder Weißwein unsere grauen Zellen stärker arbeiten lässt. Denn allein schon am Wein zu riechen, zwingt das Gehirn dazu, sich anzustrengen und die Muskeln der Zunge, sich zu bewegen. Im Mund stimuliert der Schluck Wein dann schließlich Tausende von Geschmacks- und Geruchsrezeptoren und beschäftigt so das Gehirn. 

Das Gehirn erzeugt den Geschmack auf dieselbe Art wie Farben

Wie Shepherd im America's National Public Radio erklärte: „Der Geschmack ist nicht im Wein; der Geschmack wird vom Gehirn des Weintrinkers erschaffen. [...] Die Moleküle im Wein haben keinen Geschmack oder keine Aromen, aber wenn sie unsere Gehirne stimulieren, erzeugt das Gehirn Geschmack auf dieselbe Art und Weise wie es Farben erzeugt.“

Weiterlesen auf businessinsider.de

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen