YouTube testet kostenpflichtige Abos

Gibt es bestimmte YouTube-Videos bald nur noch gegen Bares? Der Streamingdienst experimentiert derzeit mit Bezahlschranken, sogenannten Paywalls, für ausgewählte Kanäle. Das berichtet das US-Magazin "AdAge". Für den Anfang sollen die Inhalte von etwa 25 populären Clipanbietern voraussichtlich ab diesem Frühjahr in ein kostenpflichtiges Premium-Angebot umgewandelt werden. Der Abo-Preis rangiert zwischen einem und fünf US-Dollar (ca. 0,70 bis 3,70 Euro). Live-Streams gegen Gebühr sind ebenfalls angedacht. Hier würde die Bezahlung an die Nutzung gekoppelt. Von dem Testlauf erhofft sich YouTube mehr Attraktivität für Produzenten und Werbekunden aus dem TV-Umfeld. Außerdem möchte sich das Unternehmen stärker gegenüber den Streamingdiensten Netflix und Hulu positionieren.

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