"Zack Snyder's Justice League": Joker bekommt völlig neuen Look

(rto/spot)
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So wird der Joker in "Zack Snyder's Justice League" nicht mehr aussehen. (Bild: Warner Bros. Entertainment Inc.)
So wird der Joker in "Zack Snyder's Justice League" nicht mehr aussehen. (Bild: Warner Bros. Entertainment Inc.)

Im "Snyder-Cut" von "Justice League" schlüpft Oscarpreisträger Jared Leto (48, "Dallas Buyers Club") wieder in der Rolle des Verbrecher-Clowns Joker. Das bestätigt Regisseur Zack Snyder (54) nun im Interview mit Moderatorin Grace Randolph (33) für ihren YouTube-Kanal "Beyond The Trailer". Doch nicht nur das, der Joker bekommt einen komplett neuen Look spendiert.

"Ich wollte natürlich das, was zuvor geschaffen wurde, würdigen, weil ich es wirklich cool fand", beginnt Snyder seine Ausführungen. Allerdings sei mittlerweile etwas Zeit ins Land gezogen, seit dem letzten Auftritt des Batman-Gegenspielers. "Jetzt ist er ein etwas lebensmüder Joker, würde ich sagen", so der 54-Jährige weiter, ohne dabei genauer ins Detail zu gehen.

Er trägt diese Idee schon länger mit sich herum

Die Idee, den Joker nach seinem letzten Auftritt in "Suicide Squad" zurückzuholen, sei Snyder bereits an der Arbeit zu "Justice League" im Jahr 2016 gekommen. Als er Leto schließlich davon erzählt habe, sei dieser "langsam warm" geworden mit der Idee, sich in der neuen Version von "Justice League" wieder Batman gegenüber zu stellen.

Snyder musste damals die Produktion von "Justice League" aufgrund einer Familientragödie vorzeitig verlassen. Das Ruder übernahm Joss Whedon (56). Nach der Premiere des Films im November 2017 zeigten sich einige Fans enttäuscht vom Ergebnis und sehnten sich nach einer Filmversion des ursprünglichen Regisseurs.

Unter dem Hashtag #ReleaseTheSnyderCut entwickelte sich daraus eine regelrechte Kampagne in den sozialen Medien. Anfang Mai 2020 hatte sich dann der Streamingdienst HBO Max der Sache angenommen. Dort wird der "Snyder-Cut" 2021 exklusiv zu sehen sein. Einen genauen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht. Die alternative Filmfassung könnte als vierstündiger Film oder als sechsteilige Serie erscheinen.