"Zack Snyder's Justice League": Zehn Fakten zum Superhelden-Highlight des Jahres

Rachel Kasuch
·Lesedauer: 5 Min.
In "Zack Snyder's Justice League" kehren unter anderem The Flash (Ezra Miller, links), Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) zurück. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)
In "Zack Snyder's Justice League" kehren unter anderem The Flash (Ezra Miller, links), Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) zurück. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)

Vier Stunden Superhelden-Action: Das müssen Sie zum Start von "Zack Snyder's Justice League" wissen.

Ab 18. März bei Sky: "Zack Snyder's Justice League" ist die Neufassung des Superheldenfilms von 2017. Weil sich Regisseur Zack Synder seinerzeit nach einem privaten Schicksalsschlag von den Dreharbeiten zurückziehen musste, stellte sein Kollege Joss Whedon den Film fertig. Das Ergebnis enttäuschte nicht nur die Kritiker, sondern auch viele Fans. Nun, vier Jahre später, hat Synder die ultimative Version seines Films fertiggestellt. Wir sagen Ihnen, was Sie über das vierstündige Superheldenspektakel wissen müssen.

"Zack Snyder's Justice League" ist die neu geschnittene XXL-Version des Films von 2017. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)
"Zack Snyder's Justice League" ist die neu geschnittene XXL-Version des Films von 2017. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)

1. Zack Synder hat seinen eigenen Film noch nie gesehen

Zack Snyder, der "Justice League"-Regisseur, soll seinen eigenen Film noch nie gesehen haben. Sein Name steht zwar im Abspann, doch die Endversion des Streifens, der 2017 in die Kinos kam, ist Synder völlig unbekannt. Der Grund? Ausgerechnet seine Ehefrau Deborah riet ihm davon ab. Die Filmproduzentin und der Kult-Regisseur traten während der Dreharbeiten aus privaten Gründen zurück. Der Film wurde daraufhin in die Hände von Regisseur Joss Whedon gelegt. Für den "Snyder's Cut" verwendete Synder nun eine ursprüngliche Version des Films von 2017. Auf der "Justice Con" erzählte der Filmemacher: "Ich arbeite mit der super langen Version des Films."

Nach einem privaten Schicksalsschlag musste Zack Snyder die Regie von "Justice League" abgeben. (Bild: Getty Images/FilmMagic/Jon Kopaloff)
Nach einem privaten Schicksalsschlag musste Zack Snyder die Regie von "Justice League" abgeben. (Bild: Getty Images/FilmMagic/Jon Kopaloff)

2. Ein Film mit Überlänge

Die Endversion des mit Spannung erwarteten Films wird rund vier Stunden lang sein - und damit doppelt so lang wie die ursprüngliche Kinofassung. Regisseur Zack Snyder verkündete: "Der Film wird aus vier Teilen bestehen, die jeweils eine Stunde lang sind. Also kommen insgesamt vier Stunden 'Justice League' auf euch zu." Damit ist der "Snyder Cut" der längste Superhelden-Film, der in den 2020er-Jahren veröffentlicht wurde! Zudem ist der Streifen länger als der Kassenschlager "Avengers: Endgame" aus dem Jahr 2019, der bislang mit rund 181 Minuten Laufzeit als längster Superhelden-Film der letzten zehn Jahre galt.

Sie sind Helden (von links): Cyborg (Ray Fisher), The Flash (Ezra Miller), Batman (Ben Affleck), Superman (Henry Cavill), Wonder Woman (Gal Gadot) und Aquaman (Jason Momoa). (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)
Sie sind Helden (von links): Cyborg (Ray Fisher), The Flash (Ezra Miller), Batman (Ben Affleck), Superman (Henry Cavill), Wonder Woman (Gal Gadot) und Aquaman (Jason Momoa). (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)

3. Leonard Cohen geht immer

Ein musikalisches Highlight - und scheinbar ein Favorit des Filmemachers: Im ersten Teaser von "Zack Snyder's Justice League" ist Leonard Cohens Welthit "Hallelujah" zu hören. Diesen Song nutzte der Regisseur zuvor in seinem Action-Streifen "Watchmen", der 2009 in die Kinos kam.

"Zack Snyder's Justice League" läuft ab 18. März bei Sky. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)
"Zack Snyder's Justice League" läuft ab 18. März bei Sky. (Bild: 2021 WarnerMedia Direct, LLC. All Rights Reserved.)

4. Überraschendes Detail

Ein weiteres überraschendes Detail, mit dem Regisseur Zack Snyder sein altes Werk aus dem Jahr 2009 in die Gegenwart katapultiert: Die Engelsstatue des Friedhofs, auf dem "Cyborg", gespielt von US-Star Ray Fisher, ein Grab ausgräbt, ist dieselbe Statue, die während einer Beerdigungsszene in Snyders Action-Hit "Watchmen" zu sehen war.

5. Projekt eingestellt

Der "Justice League"-Film aus dem Jahr 2017 war bei Weitem nicht der erste geplante Streifen dieser Art. Angeblich soll es bereits 2007 Pläne gegeben haben, einen "Justice League"-Film zu produzieren. Damals waren bereits alle Darsteller an Bord und bereit für die Dreharbeiten, doch das Projekt wurde plötzlich mitten in der heißen Produktionsphase eingestellt. Kein Wunder also, dass die Fans heiß auf den "Snyder-Cut" sind. Auf Twitter war #ReleaseTheSnyderCut der am häufigsten verwendete Hashtag für einen unveröffentlichten Film.

6. Legendäres Schwarz

Tolle Überraschung: US-Star Henry Cavill wird als "Superman" endlich wieder in seinem legendären schwarzen Anzug zu sehen sein. Zack Snyder soll bereits während der Produktion des Films vor rund vier Jahren mit den Verantwortlichen darüber gestritten zu haben, den schwarzen Anzug zu verwenden. Dies wurde ihm allerdings nicht gewährt. Der Regisseur beteuerte jedoch: "Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war, dass er von den Toten aufersteht und dann im schwarzen Anzug zu sehen sein wird." Obwohl sich Snyder damals verfrüht von dem Filmprojekt verabschieden musste, stellte er sicher, dass die Farbe des "Superman"-Anzugs später bei Bedarf virtuell verändert werden könne.

7. Schlagfertige Amazone

Gal Gadot lernte für ihre Rolle als "Wonder Woman" im Superhelden-Epos "Justice League" verschiedene Kampfsportarten! Um in ihren Szenen mit jeder Menge Muskelkraft zu überzeugen, lernte sie Kung-Fu, Kickboxen, Jiu-Jitsu und Capoeira. Ein großartiger Aufwand, der sich für die Schauspielerin mehr als gelohnt hat. Sie konnte ihre Fähigkeiten 2017 direkt in ihrem ersten eigenen "Wonder Woman"-Film unter Beweis stellen.

8. Großer Auftritt für Darkseid

Wie im ersten Filmtrailer bereits angedeutet wurde, bekommen wir einen neuen Bösewicht zu Gesicht! In "Zack Snyder's Justice League" wird die Figur Darkseid auftauchen, die es 2017 nie in die Kino-Endfassung geschafft hat. Dabei gilt Darkseid als einer der größten Bösewichte im DC-Universum!

9. Rückkehr des Joker

Auch Hollywood-Star Jared Leto kehrt als berühmt-berüchtigter Joker zurück. "Er war wirklich liebenswert und offen für all meine Ideen", so Zack Snyder. Der Regisseur fügte hinzu, dass Letos Rolle in einer bestimmten Szene mit einem völlig neuen Look überraschen wird. "Zwischen dem letzten Mal, als wir den Joker gesehen haben, und seinem aktuellen Auftritt ist etwas Zeit vergangen. Er ist ein skrupelloser, aber erschöpfter Joker." Jared Leto überzeugte in seiner Rolle als Bösewicht nicht nur im Film "Justice League" sowie in "Suicide Squad": Er spielte den Joker sogar in dem Musikvideo zum Hit "Purple Lamborghini" von Rick Ross und Skrillex. Damit ist Jared Leto der erste Schauspieler seit Cesar Romero, der den Joker mehr als einmal porträtiert hat.

10. Ausgezeichnete Truppe

Die sieben ursprünglichen Superhelden, aus denen sich das "Justice League"-Team zusammensetzte, waren Batman, Superman, Wonder Woman, Aquaman, Flash, Green Lantern sowie Martian Manhunter. Die Gründung des Teams führte schließlich dazu, dass 1960 ein eigenes Comic-Buch mit dem Titel "Justice League of America" auf den Markt kam. Diese Serie war so erfolgreich, dass sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.