Zahl der Baugenehmigungen nach wie vor geringer als im Vorjahr

Neubau

Trotz der Diskussionen über Wohnungsnot geht die Zahl der Baugenehmigungen insgesamt weiter leicht zurück. Von Januar bis September wurde der Bau von rund 257.900 Wohnungen genehmigt, das war ein Rückgang um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang ist damit aber im Vergleich zum Wert von Januar bis Juli (minus 3,4 Prozent) leicht abgeschwächt.

In den neun Monaten bis September wurden laut dem Statistikamt mit gut 16.000 Zweifamilienhäusern rund 1,5 Prozent weniger genehmigt als im Vorjahr, die Zahl der Mehrfamilienhäuser sank um 3,4 Prozent auf rund 130.600.

Dagegen gab es geringfügig mehr Genehmigungen für Einfamilienhäuser: Die Zahl stieg um 0,5 Prozent auf gut 68.700. Mitgezählt in der Gesamtstatistik werden außerdem unter anderem Genehmigungen für Wohnheime und für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Die Statistiker betonten, dass die Baugenehmigungen zwar ein "wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität" seien, die Zahl der unfertigen oder noch nicht begonnenen Bauvorhaben aber "seit einigen Jahren" zunehme.