Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA auf neuem Höchstwert

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Ambulantes Testzentrum in Los Angeles
Ambulantes Testzentrum in Los Angeles

In den USA ist am zweiten Tag in Folge ein Rekordwert bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie die Johns-Hopkins-Universität am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte, wurden mehr als 120.000 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden erfasst - die genaue Zahl beträgt 123.085.

Damit wurde der Rekordwert vom Vortag deutlich übertroffen. Am Mittwoch - dem Tag nach der US-Präsidentschaftswahl - hatte die Universität 99.660 neue Infektionsfälle bekanntgegeben.

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Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in den USA seit Beginn der Pandemie liegt bei mehr als 9,6 Millionen. Die Zahl der Todesopfer im Land liegt laut den amtlichen Statistiken bei knapp 235.000. Von den absoluten Zahlen her sind die Vereinigten Staaten das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt.

Auswirkungen auf US-Wahl

Der Umgang mit der Pandemie hatte im Wahlkampf eine zentrale Rolle gespielt. Herausforderer Joe Biden warf Präsident Donald Trump vor, die Bedrohung durch das Virus zu verharmlosen und damit zum Ausmaß seiner Verbreitung beizutragen. Trump wiederum pries das Krisenmanagement seiner Regierung und beschwor ein baldiges Ende der Pandemie.

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Die Pandemie spielte bei der Wahl auch insofern eine Rolle, als eine sehr hohe Zahl von Wählern aus Furcht vor Ansteckung in den Wahllokalen ihre Stimmen per Briefeinsendung abgab. Der hohe Anteil von Briefwählern ist der Grund, warum sich die Auszählungen in mehreren Bundesstaaten lange hinziehen.

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