Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen

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Palästinenser-Mädchen mit Gesichtsmasken in Gaza

Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.

Lange blieb der Gazastreifen von der Corona-Pandemie weitgehend verschont. Doch im August wurden in den Flüchtlingslagern mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte erste Fälle registriert. Für die rund zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens wurden bislang nur 80.000 Dosen Impfstoff geliefert. Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan verhängten die Behörden neue Anti-Corona-Maßnahmen, darunter ein Verbot von Hochzeiten und ein Fahrverbot ab 19.00 Uhr.

ao/noe