Zahl der Jägerprüfungen bleibt trotz Corona-Pandemie auf Rekordniveau

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Röhrender Hirsch (AFP/GUILLAUME SOUVANT)

Trotz der Corona-Pandemie ist das Interesse an der Jagd in Deutschland im vergangenen Jahr ungebrochen hoch geblieben. Zur Jägerprüfung traten 2021 insgesamt 18.900 Männer und Frauen an, wie der Deutsche Jagdverband den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Mittwoch mitteilte. Das entspreche dem dritthöchsten Wert überhaupt.

Im Vergleich zum Jahr 2011 gebe es sogar um drei Viertel mehr Jagdschülerinnen und Jagdschüler. Nach der vorläufigen Auswertung war die Zahl der Absolventen 2021 ebenso hoch wie im Vorjahr. Am meisten Prüflinge zählte der Verband mit 4116 in Niedersachsen, gefolgt von Baden-Württemberg, wo 3138 Männer und Frauen ihre Jagdprüfung ablegten.

Bundesweit seien 21 Prozent der Prüflinge durchgefallen. Beschränkungen durch die Corona-Pandemie hätten die Ausbildung erschwert und zu Kursausfällen geführt, hieß es. Um die staatliche Jägerprüfung zu bestehen, müssen sich Jagdschüler rund 150 Stunden mit Themen wie Wildbiologie, Natur- und Tierschutz sowie Waffenkunde auseinandersetzen.

ruh/cfm

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