Zahl der Schulanfänger in Deutschland leicht gestiegen

Erstklässler mit ihren Schultüten

Die Zahl der Schulanfänger in Deutschland ist leicht gestiegen. Insgesamt kamen 733.000 Kinder in die erste Klasse, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit. Das sind 0,6 Prozent mehr als im vergangenen Schuljahr 2018/2019. Am stärksten stiegen die Zahlen der ABC-Schützen in Hamburg (plus 3,4 Prozent) und Berlin (plus 3,2 Prozent). In Schleswig-Holstein gab es mit minus fünf Prozent den größten Rückgang.

Der Großteil der Erstklässler beginnt die Schulausbildung an der Grundschule (93,3 Prozent). Die restlichen Prozent verteilen sich auf Förderschulen (3,2 Prozent), Integrierte Gesamtschulen (2,5 Prozent) und Freie Waldorfschulen (ein Prozent). Während das Geschlechterverhältnis in Grundschulen, Integrierten Gesamtschulen und Freien Waldorfschulen weitgehend ausgeglichen war, wurden deutlich mehr Jungen (67,9 Prozent) als Mädchen (32,1 Prozent) an einer Förderschule eingeschult.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einschulungen an Förderschulen um 2,6 Prozent und an Grundschulen um 0,6 Prozent. Aufgrund einer Änderung der Schulartengliederung in Hessen sanken die Einschulungen an integrierten Gesamtschulen in ganz Deutschland um 1,3 Prozent. An Freien Waldorfschulen gab es nach einem Höchststand im vergangenen Schuljahr 2019 einen Rückgang um 0,5 Prozent.