Rotes Kreuz korrigiert Angaben zu Todesopfern in Kolumbien auf etwa 200

Luftbild der Schlammlawine

Nach der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Kolumbiens hat das kolumbianische Rote Kreuz seine Angaben zur Zahl der Todesopfer auf etwa 200 korrigiert. Weitere 203 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes am Sonntag. Die Zahl der Vermissten sei unklar.

Zuvor war von 234 Toten die Rede gewesen. Der Sprecher nannte Schwierigkeiten bei der Identifizierung der Leichen als Grund für die widersprüchlichen Zahlen.

Nach heftigen Regenfällen waren drei Flüsse über die Ufer getreten und hatten eine gigantische Schlammlawine ausgelöst, die mehrere Viertel der Stadt Mocoa unter sich begruben. Eine Mischung aus Wasser, Schlamm und mitgerissenen Trümmern ergoss sich über die Stadt.

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