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Zahl der Todesopfer nach Waldbränden in Chile auf 131 gestiegen

Nach den verheerenden Waldbränden in Chile ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Behörden auf 131 gestiegen. (Javier TORRES)
Nach den verheerenden Waldbränden in Chile ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Behörden auf 131 gestiegen. (Javier TORRES)

Nach den verheerenden Waldbränden in Chile ist die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben auf 131 gestiegen. 82 Autopsien seien vorgenommen worden, erklärte der staatliche gerichtsmedizinische Dienst am Dienstag. Demnach konnten bislang lediglich 35 der Toten in der Touristenregion Valparaíso identifiziert werden.

Angefacht von einer extremen Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad Celsius hatten sich die Brände am Freitag in der Region nördlich der Hauptstadt Santiago de Chile ausgebreitet. Die Flammen zerstörten ganze Wohnviertel und hinterließen verkohlte Autos sowie von Schutt und Asche übersäte Straßen. Die Regierung verhängte eine zweitägige Staatstrauer.

Hunderte Menschen wurden nach der Katastrophe vermisst, tausende Bewohner wurden obdachlos. Besonders betroffen war die bei Touristen beliebte Küstenstadt Viña del Mar. Laut Chiles Präsident Gabriel Boric handelte es sich bei den Waldbränden um "die größte Tragödie" seit dem starken Erdbeben mit mehr als 500 Toten im Jahr 2010.

lt/kbh