Zahl der Tote nach Erdbeben im Osten Indonesiens auf fünf gestiegen

Zerstörte Gebäude auf den Molukken-Inseln

Nach dem schweren Erdbeben auf den Molukken-Inseln im Osten Indonesiens ist die Zahl der Toten auf mindestens fünf gestiegen. Rund 3000 Einwohner wurden durch das Beben am Sonntag in die Flucht getrieben und musste in Notunterkünften aufgenommen werden, teilten die die Behörden am Mittwoch mit. Die fünf Toten wurden den Angaben zufolge von Trümmerteilen getroffen.

Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,3. Das Epizentrum lag in nur zehn Kilometern Tiefe etwa 165 Kilometer südwestlich der Stadt Ternate in der Provinz Nord-Molukken. Laut der indonesischen Wetterbehörde wurde die Region seitdem von dutzenden Nachbeben erschüttert. In der Provinz hatte es erst eine Woche zuvor ein Beben der Stärke 6,9 gegeben, ohne schwerere Schäden zu verursachen.

In Indonesien kommt es immer wieder zu Erdbeben. Der weitläufige asiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, die immer wieder für schwere Erschütterungen sorgen. Bei einem Beben der Stärke 7,5 und einem Tsunami waren im vergangenen September auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2200 Menschen ums Leben.