Zahl der Toten nach Anschlag in St. Petersburg auf 14 gestiegen

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Trauer um die Anschlagsopfer in St. Petersburg

Nach dem Anschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf 14 gestiegen. Wie die russische Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa am Dienstag mitteilte, starben elf Menschen direkt am Anschlagsort. Drei weitere Menschen seien in Rettungswagen oder in Krankenhäusern ihren schweren Verletzungen erlegen. 49 Verletzte wurden ihren Angaben zufolge am Dienstag noch im Krankenhaus behandelt.

Die russischen Anti-Terror-Behörden hatten zuvor von elf Toten und 45 Verletzten gesprochen. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ereignete sich die Explosion am Montagnachmittag gegen 14.40 Uhr Ortszeit in einer U-Bahn, die zwischen den Stationen Sennaja Ploschtschad und Technologisches Institut im Zentrum von St. Petersburg unterwegs war.

Kurz darauf wurde ein selbstgebauter Sprengsatz in der U-Bahnstation am Wosstanija-Platz "gefunden und rechtzeitig entschärft". Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand.

Am Dienstag teilten dann die Behörden in Kirgistan mit, der Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter aus dem zentralasiatischen Land verübt worden. Für das Attentat sei der Kirgise Akbarschon Dschalilow verantwortlich, sagte ein Sprecher des kirgisischen Geheimdienstes in Bischkek. Der 1995 geborene Mann habe "wahrscheinlich" auch die russische Staatsangehörigkeit gehabt.

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