Zähne putzen: Was wirklich sein muss

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Zweimal täglich mindestens Zähne putzen gehört für die allermeisten von uns zur Routine im Badezimmer. Doch wie steht es mit Zahnseide? Und auch noch Mundwasser hinterher? Was beim Zähneputzen sein muss – und was man ergänzen kann.

Zähneputzen ist ein tägliches Muss. (Symbolbild: Getty Images)
Zähneputzen ist ein tägliches Muss. (Symbolbild: Getty Images)

Zahnschmerzen gehören zu den fiesesten Schmerzen überhaupt. Um Zahnarztbesuche auf das empfohlene Minimum von zweimal jährlich zu begrenzen, ist eine gute Pflege der Zähne und des gesamten Mundraumes immens wichtig. 

Tägliches Putzen ist ein Muss

Dazu gehört natürlich in erster Linie tägliches Zähneputzen, und zwar morgens und abends. So empfiehlt es die Bundeszahnärztekammer. Da sich auch auf der Zungenoberfläche Beläge ansammeln, die auch oft für Mundgeruch verantwortlich sind, ist es sinnvoll, die Zunge einmal täglich davon zu befreien. Entweder mit der Zahnbürste oder mit einem speziellen Zungenschaber.

Zahnseide richtig anwenden

Was viele vergessen: Einmal täglich sollten auch die Zahnzwischenräume gereinigt werden. In diese engen Zwischenräume kommt die Zahnbürste nicht. Dafür gibt es dann die Zahnseide oder sogenannte Interdentalbürsten. Letztere eignen sich eher für große Zahnabstände oder Zahnlücken. 

Zahnarzt warnt: Bloß nicht zu fest die Zähne schrubben

Das richtige Handling mit der Zahnseide erfordert allerdings etwas Geschick, deshalb sollte man sich das vom Zahnarzt einmal zeigen lassen. Da sich gerade in den Zahnzwischenräumen viele Bakterien durch Speisereste ansammeln, ist es wichtig, diese bei der täglichen Reinigung nicht einfach aus Faulheit außer Acht zu lassen.

Muss eine Mundspülung wirklich sein?

Oft werden sie als fester Bestandteil der Zahnpflege angepriesen. Mundspülungen sind allerdings nicht zwingend notwendig, können aber die Pflegeroutine des Mundraumes unterstützen. Vorsichtig dosieren sollte man in erster Linie die medizinischen Lösungen, die häufig den Wirkstoff Chlorhexin enthalten. Dieser kann Allergien auslösen. 

Experten-Tipp: So kannst du Stirnfalten vorbeugen

Eine langfristige Anwendung kann auch die Mundflora belasten, daher sollte die Dosierung von solchen Mundspülungen mit dem Zahnarzt abgeklärt werden. Alle anderen Produkte, die man im Einzelhandel etwa für ein frisches Mundgefühl kaufen kann, sind unbedenklich.

Was bringen zahnaufhellende Produkte?

Im Handel gibt es diverse Zahnpasten und Mundspülungen, die für weiße Zähne sorgen sollen. In aller Regel kann man sich diese Produkte allerdings sparen, denn das erreichen die Produkte oft durch Bleichsubstanzen und Schleifkörper. Und die geringen Mengen an Bleichmitteln haben meist keine sichtbare Wirkung.

Sind Schleifkörper enthalten, sollten diese Spezialpasten nicht täglich benutzt werden, da sie bei dauerhafter Benutzung den Zahnschmelz angreifen können. Wer weiße Zähne will, sollte also seinen Zahnarzt konsultieren. 

Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

Mit beiden Varianten können die Zähne gut geputzt werden. Die elektrische Zahnbürste ist einfacher zu handhaben, die Handzahnbürste ist günstiger. Welche von beiden man benutzt, kann jeder selber entscheiden.

VIDEO: Bloß nicht nachmachen: Zahnpflege-Tipps auf TikTok

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.