Zehn Fakten über Hamburg: Hätten Sie gewusst, dass ...

Die MOPO nennt Ihnen Fakten, die nur die wenigsten Hamburger kennen.

Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt, ein Hamburger hat den Adventskranz erfunden und das Bezirksamt Altona war mal ein Bahnhof –  all das ist ein alter Hut für Hamburg-Kenner. Doch bei der Frage nach dem  höchsten Berg der Stadt mussten bisher selbst Sie passen. Dabei gibt es viele weitere Geschichten, die selbst Hansestadt-Experten nicht sofort draufhaben. Die MOPO präsentiert Ihnen zehn Fakten, mit denen Sie beim Hamburg-Small-Talk punkten können.  

...es hier einen „Führerbunker“ gab?

Harvestehuder Weg in Pöseldorf: Dort, in einem wunderschönen weißen Gebäude, das sich Budge-Palais nennt, befindet sich heutzutage die Hochschule für Musik und Theater. Kaum einer weiß, dass das Haus eine dunkle Vergangenheit hat:  Es war nämlich Amtssitz von Karl Kaufmann, Hitlers Reichsstatthalter. Besonders schauerlich: Noch heute befindet sich hinter dem Gebäude Kaufmanns Luftschutzbunker – sozusagen der „Führerbunker“ der Hansestadt. 1941 wurde er fertiggestellt, damit der oberste Nazi Hamburgs den Kopf einziehen konnte, sobald alliierte Bomber die Stadt heimsuchten. Im Ernstfall war der Bunker, dessen Stahlbetonwände zwei Meter dick sind, mit 15 bis 20 Mann Besatzung ausgestattet: Adjutanten, Offiziere, Funker, Maschinisten. Von dort unten gab Kaufmann seine Befehle, die dann telefonisch oder per Kradmelder an die Einheiten gingen. Gelegentlich bietet der Verein „Unter Hamburg e.V.“ Führungen an: Dann können Bürger sich mit eigenen Augen das Schlafzimmer Kaufmanns ansehen, den Befehlsstand, den Maschinenraum mit Stromgenerator und Belüftungsanlage – ja, sogar das Klo des Reichsstatthalters.

...die Nazis die Alster überbauten, um die Alliierten zu täuschen?

Es ist wohl der spektakulärste Versuch überhaupt, die alliierten Bomber  bei ihren Angriffen auf die Hansestadt fehlzuleiten. Hitlers Schergen tüftelten  intensiv an der „Operation Tarnkappe“. Bis auf ein schmales Fahrwasser wurde die gesamte  Binnenalster bis hin zur Lombardsbrücke mit einer Konstruktion aus Holz, Draht und Reet überdeckt. Ein zweiter Bautrupp machte sich daran, die Außenalster zwischen Gurlittinsel und Fontenay durch eine Brückenattrappe in zwei Teile zu trennen.   Umsonst:  Kaum war die Tarnaktion beendet, druckten am 18. Juli 1941  sämtliche Londoner Blätter die zwei Luftbilder von Hamburg ab: „Before Camouflage“ und „After Camouflage“.

...in Hamburg Braunkohle abgebaut wurde?

Ja, tatsächlich!  In Hamburg gab es vor weniger als 100 Jahren noch Bergbau...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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