Zehn irakische Soldaten bei IS-Angriff getötet

Irakischer Soldat

Bei einem Angriff der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf einen Stützpunkt der irakischen Armee in der westlichen Provinz Al-Anbar sind zehn Soldaten getötet worden. Die Dschihadisten griffen am Dienstagmorgen ein Armeelager östlich der Ortschaft Ratba mit Raketen und Mörsern an, bevor sie es zu erstürmen versuchten, wie ein Offizier und ein Polizeivertreter erklärten. Erst nach zwei Stunden konnte der Angriff zurückgeschlagen werden.

Die IS-Miliz hatte bei ihrer Blitzoffensive 2014 praktisch die gesamte Provinz Al-Anbar unter ihre Kontrolle gebracht. Im Februar 2016 wurde die Extremistengruppe dann aus der Provinzhauptstadt Ramadi vertrieben und im Juni 2016 auch aus Falludscha verdrängt. IS-Kämpfer greifen aber weiter regelmäßig die in der Provinz stationierten Sicherheitskräfte an, von denen allein in den vergangenen zehn Tagen 26 getötet wurden.

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