Zoff um Gurken und Corona: Darum betreiben die Robens ihr Diner wieder alleine

·Lesedauer: 3 Min.
Stehen mit ihrem Iron Diner wieder alleine da: Caro und Andreas Robens. (Bild: TVNOW / 99pro media)
Stehen mit ihrem Iron Diner wieder alleine da: Caro und Andreas Robens. (Bild: TVNOW / 99pro media)

Kein böses Blut - oder vielleicht doch? In der aktuellen "Goodbye Deutschland!"-Folge (VOX) erfuhren Fans mehr über das Zerwürfnis von Caro und Andreas Robens mit ihren Ex-Geschäftspartnern Kim Beeker und Ercan Ayebe. Interessant erschien vor allem das, was dabei zwischen den Zeilen zu hören war.

"Sie sind superliebe, nette Menschen ..." Vor wenigen Monaten noch berichteten Medien von einem "Riesen-Zoff", nun klang Bodybuilderin Caro Robens (42) in der aktuellen Folge der VOX-Dokusoap "Goodbye Deutschland!" erstaunlich zahm - zumindest vordergründig. Völlig überraschend hatten sie und Ehemann Andreas (55) im Sommer nach nur zweieinhalb Monaten die Geschäftspartnerschaft für ihre zwei mallorquinischen Iron-Diner-Lokale mit Kim Beeker (30) und Ercan Ayebe (42) beendet. Warum? Das war nicht ganz klar, an die Öffentlichkeit drang nur etwas Social-Media-Gestichel.

Nun kam dank der Auswanderer-Doku ein wenig Licht ins Dunkel: Ein großer Streitpunkt war offenbar, dass Kim und Ercan sich vor allem auf das "Iron Diner" in Cala Millor - die ehemalige Faneteria von Danni Büchner (43) - konzentrierten und kaum im Laden in El Arenal auftauchten. Diese Filiale sollte sogar vorübergehend ganz geschlossen werden! Während die Robens dadurch einen Imageverlust fürchteten, hielt Ercan die Pause für einen "gesunden Gedanken". Seit Monaten habe der Laden schließlich nur "Miese gefahren".

Wie soll es weitergehen? Kim Beeker und ihr Partner Ercan Ayebe beraten sich am Strand.  (Bild: RTL / 99pro Media)
Wie soll es weitergehen? Kim Beeker und ihr Partner Ercan Ayebe beraten sich am Strand. (Bild: RTL / 99pro Media)

"Wir haben da zweieinhalb, drei Monate komplett verschwendet"

Das Publikum und die Presse würden es verstehen, glaubte Kim: "Es ist nun mal Corona!" An manchen Tagen hätten sie sich schon über Einnahmen von acht Euro freuen müssen: "Wenn du weißt, dass du 6.000 minus machst, warum solltest du dann noch in dem Laden stehen? Für was? Also haben wir am Ende da zweieinhalb, drei Monate komplett verschwendet." Dass aus geplanten wenigen Wochen Schließung gleich ein totales Aus würde, hätten sie jedoch nicht gedacht.

Tatsächlich gab es auch noch weitere Differenzen, wie nach und nach herauskam. Dass die Robens es falsch fanden, den schweinefleischfreien Burger plötzlich mit einer Schinkenscheibe zu belegen - okay. Auch dass harter Alkohol nicht ins Konzept des "Iron Diner" passt, kann man verstehen: Es geht schließlich um ein Lokal für Sportler und Sportlerinnen, passend zum Fitnessstudio der Robens, dem Iron Gym.

Dann war da aber noch eine skurrile Gurkenfrage, die offenbar für einen Eklat gesorgt hatte: "Ja, das war ein großes Problem", erzählte Kim ironisch. "Wir haben aus Versehen quer geschnittene Gurken gekauft statt runde Gurken, und dann ändert sich wohl der Geschmack der Gurke, das war mir vorher nicht bewusst."

"Wenn man sich sieht - hallo! Tja ..."

Kurz: Es passte einfach nicht. Die beiden Paare gehen nun getrennte Wege. Kim und Ercan behielten das Lokal in Cala Millor, mussten nun allerdings einen anderen Namen und ein anderes Logo finden sowie ein neues Konzept mit neuer Speisekarte erarbeiten. "Ich wünsch' ihnen alles Glück der Welt", versicherte Caro, und auch Ercan betonte: "Was das Private angeht, wir sind ja nicht ... Da bin ich eigentlich ganz cool mit denen." Nach großer Freundschaft klang es dennoch nicht mehr: "Wenn man sich sieht - hallo! Tja", fasste es Caro zusammen.

Wie es weiterging? Die Robens bemühten sich, nach den harten Lockdown-Monaten verlorene Fitnessstudio-Mitglieder zurückzulocken. Dafür arbeiteten sie an ihrem Internetauftritt, den sie unter anderem um einen 3-D-Rundgang erweiterten, und nach und nach ging der Trend wieder nach oben: "Mir fehlen ungefähr noch 100 Kunden, dann kann ich wieder sagen; juhu!", rechnete Andreas.

In Cala Millor hofften derweil noch viele Touristinnen und Touristen vergeblich, auf ihn und Caro zu treffen. Kim und Ercan aber blickten nach vorn. Die Idee, vorübergehend eine Corona-Teststation zu eröffnen, verwarfen sie zwar wieder, als zweites Standbein aber setzten sie am Ende erfolgreich auf Ferienwohnungsvermietung - ihr für 2.000 Euro angemietetes Haus ist schließlich groß und in Teilen fast ungenutzt. Was die Gestronomie angeht, soll die kommende Saison endlich die erwünschten Einnahmen bringen. Ob's klappt? Das wird man sicher in neuen "Goodbye Deutschland!"-Folgen sehen können ...

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.