Zoll beschlagnahmt in Berlin fast hundert Kilogramm Drogen

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Der Zoll hat bei einem Schlag gegen mutmaßliche Drogenhändler in Berlin annähernd hundert Kilogramm Rauschgift im Straßenverkaufswert von mehr als vier Millionen Euro beschlagnahmt. Wie der Zoll am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte, richtete sich die Aktion gegen Verdächtige aus dem Bereich der organisierten Kriminalität, die in großem Stil mit verschiedenen Drogen gehandelt haben sollen. Drei Beschuldigte im Alter von 40 bis 61 Jahren kamen in Haft.

Bei der Razzia am Dienstag stießen die Ermittler des Berliner Zollfahndungsamts demnach unter anderem auf knapp 30 Kilogramm Kokain, rund 47 Kilogramm Ecstasy und 18 Kilogramm der Droge Crystal Meth. Es war der bislang größte Crystal-Einzelfund in Berlin und Brandenburg. Der Verdacht gegen das mutmaßliche Händlernetz hatte sich aus anderen Verfahren ergeben.

Die Ermittlungen in diesen Fällen lieferten Hinweise darauf, dass die nun gefassten Verdächtigen in großem Stil Drogen aus den Niederlanden und Polen einschmuggelten und in Berlin auf konspirative Weise ein Verkaufs- und Vertriebsnetz betrieben. Laut Zoll legten sie etwa Rauschgiftlager in Wohnungen an, die sie eigens zu diesem Zweck unter falschen Namen anmieteten.

Spezialkräfte nahmen zwei der Beschuldigten beim Verlassen einer solchen Wohnung im Stadtteil Charlottenburg fest. Die Drogen wurden im Rahmen der Zugriffsaktion dann an verschiedenen Orten sowie Autos gefunden. Insgesamt waren rund hundert Beamte im Einsatz.

bro/cfm

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