Zoll beschlagnahmt am Berliner Flughafen illegal eingeführte Riesenmuscheln

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Der Zoll hat am Berliner Flughafen zwei aus Afrika illegal eingeführte Schalen der sogenannten Großen Riesenmuschel beschlagnahmt. Die Beamten fanden die Schalen im Reisegepäck einer aus dem Urlaub zurückkommenden Familie, wie das Potsdamer Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte. Sie wurden beschlagnahmt.

Für die Einfuhr von lebenden oder toten Exemplaren dieser Art seien eine Zollanmeldung sowie entsprechende Genehmigungen erforderlich, erklärte der Zoll. Die aus Kenia kommenden Reisenden hätten den Angaben zufolge jedoch ihren mitgebrachten Fund nicht angemeldet.

Auch konnten sie demnach die erforderlichen Dokumente nicht vorlegen. Da die Muscheln mit einem Gesamtgewicht von mehr als 30 Kilogramm zudem über der erlaubten Grenze von drei Kilogramm lagen, wurden sie vom Zoll beschlagnahmt.

Mit einem Durchmesser von bis zu 1,40 Meter und einem Gewicht von mehr als 350 Kilogramm ist die Große Riesenmuschel die größte bekannte Muschelart. Da sie vom Aussterben bedroht ist, steht sie auf der Liste des Washingtoner Artenschutzübereinkommens.

awe/cfm

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