Zollstocker Kulturwochenende: Künstler präsentieren ihre Werke an über zehn Standorten

Das Kulturwochenende findet vom 19. bis zum 21. Mai statt.

Die Kreativen des Stadtteils haben sich wieder zusammengetan für ein Wochenende vollgepackt mit Kultur. Am 19., 20. und 21. Mai, Freitag bis Sonntag, präsentieren Künstler Musik, Malerei, Fotografien und mehr an zehn Orten im Stadtteil.

Ellen Muck vom organisierenden Verein „Zollstockultur“, stellt fest, dass der Stadtteil in dieser Hinsicht oft unterschätzt wird: „Wir haben uns deshalb zur Aufgabe gemacht, die einzelnen Kulturorte zu vernetzten und auf sie aufmerksam zu machen.“ Die Halle Zollstock (Gottesweg 79) ist der größte der zehn Veranstaltungsorte.

Am Freitag, 19. Mai, wird hier das Wochenende mit experimenteller Musik eröffnet: Ab 20 Uhr ist das Avantgarde-Ambient-Duo „Far Away But Home Inside“ mit Violine, Gitarre und Live-Elektronik zu hören. Samstag und Sonntag ist hier jeweils von 14 bis 18 Uhr die Ausstellung „Home Sweet Home – oder was ist Heimat?“ zu sehen. Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Objekte von zehn Künstlern werden präsentiert. Der Bürgerverein Zollstock zeigt Fotografien aus dem Archiv unter dem Motto „Heimat im Wandel“.

Es sollen Orte hervorgehoben werden, die sich ganz der Kunst verschreiben

Am Sonntag hören Besucher die Klanginstallation „Urbane Ornamente“. Der Kulturladen Zollstock (Irmgardtstraße 14) zeigt am Samstag ab 15 Uhr die Ausstellung „Lichtwelten“ mit Bildern von Gudula Bitzenhofer und Skulpturen von Maria Fili. Am Sonntag um 14, 15 und 16 Uhr zeigt Peter Schauert-Lüke sein Papiertheaterstück „Jack, der Riesentöter“, und um 18 Uhr hat „Der Hexer“ nach Edgar Wallace Premiere.

Axel Gottschick, Betreiber des Ladens, übernimmt den Part des Erzählers. Außerdem beteiligen sich Bücher Weyer, das Studio A am Gottesweg, die Werkstatt für Lieblingsteile und das Gemeindezentrum der Melanchthonkirche.

Im Seniorenzentrum gibt es ein Konzert mit lateinamerikanischer Musik

Das Besondere in diesem Jahr sei, so Muck, dass nicht nur etablierte Kulturorte auf dem Programm ständen, sondern auch Räume, die sich für Kultur geöffnet haben, wie das Seniorenzentrum Zollstockhöfe, wo am Sonntag, 21. Mai, mit dem Projekt „Riosenti“ ein Konzert mit lateinamerikanischer Musik stattfindet.

Angeboten wird auch ein Hauskonzert, zu dem der Musiker Guido Kremer und seine Band einladen. Muck betont, dass es nicht Ziel war, eine Kulturmeile zu organisieren, „bei der jeder Laden mitmacht“, sondern Orte hervorzuheben, die sich für das Wochenende ganz der Kunst verschrieben haben: „In unserem Viertel lebt viel im Verborgenen, wir möchten das an die Öffentlichkeit bringen.“ Das vollständige Programm finde Sie im Internet. (mam, phh)

Mehr Infos zur Veranstaltung unter www.zollstockultur.de....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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